Chronik

Von der Vision zur Tat


Aufbau und Ausbau der JBH


Gewachsene Kompetenz für kommende Herausforderungen


Aufbruch ins neue Jahrtausend


In alter Frische und neuer Form - Die JBH GmbH


Die JBH - Hier und jetzt





Von der Vision zur Tat:

1977 - 1980

Datum

Anlässe / Ereignisse / Fakten

1977

Angesichts steigender Zahlen arbeitsloser junger Menschen wird der Arbeitskreis "Jugendarbeitslosigkeit" unter Federführung des Jugendamtes ins Leben gerufen. Von Arbeitslosigkeit sind besonders die jungen Menschen bis zu 25 Jahren betroffen, die wegen sozialer Benachteiligungen und individueller Beeinträchtigungen den Übergang von der Schule in den Beruf nicht geschafft hatten. Ziel ist, Maßnahmen zu entwickeln, um für diese Mitbürger die Chancen auf Einstieg in Arbeit und Ausbildung zu verbessern.

1978

Mit der Einrichtung einer arbeitsmotivierenden Werkstatt soll ein erstes Instrument aktiver Jugendberufshilfe zum Einsatz kommen. Der Satzungsentwurf für einen Verein, der diese Werkstatt betreiben soll, wird von Mitgliedern des Arbeitskreises erarbeitet.

1979

Der Wohlfahrtsausschuss gibt am 05.06. grünes Licht, und am 13.09. findet die konstituierende Sitzung zur Vereinsgründung der Jugendberufshilfe statt. Die Satzung wird beschlossen und der Vorstand gewählt. Den Vorsitz hat Karl Ranz, späterer Oberstadtdirektor. Sein Vertreter wird Paul Saatkamp, damaliger Leiter des Jugendamtes.

1980

Die Satzung der Jugendberufshilfe Düsseldorf e.V. wird am 08.01. ins Vereinsregister eingetragen, im Juni nimmt der Geschäftsführer der Jugendberufshilfe (JBH), Ghassan Bibi, mit zwei Mitarbeitern die Arbeit im Wilhelm-Marx-Haus auf. Anfang August bereits zieht die JBH in ihr neues Domizil, die ehemaligen Werkhallen und Büros der Firma Herzog, auf der Emmastraße 20 ein. Die praktische Arbeit wird sofort mit 24 arbeitslosen jungen Menschen gestartet. Das Mitarbeiterteam besteht aus drei Werkanleitern, zwei Sozialpädagogen und einer Verwaltungskraft.

 


Aufbau und Ausbau der JBH

1981 - 1995

Aus bescheidenen Anfängen wuchs die "Keimzelle" Jugendberufshilfe Schritt für Schritt zu einem kompetenten, leistungsstarken und professionellen Träger in der berufsbezogenen Jugendsozialarbeit. Dem akuten Problem - jungen Menschen ohne Arbeit und Ausbildung - begegnete die JBH stets mit bedarfsorientierten Lösungsansätzen, die wegen veränderter Rahmenbedingungen ständig weiterentwickelt wurden.

Datum

Anlässe / Ereignisse / Fakten

1981

Einrichtung und Ausbau von Werkstätten für Kfz, Maler und Schreiner

1982

Anfang November beginnt mit 12 Plätzen die Berufsausbildung zur Hauswirtschaft.

1983

Im Mai startet der Bereich Metall mit dem Aufbau und der Einrichtung einer Schlosserwerkstatt.

1984

Ausbau und Erweiterung der Räume und Werkhallen sowie Ausstattung mit Maschinenpark und Arbeitsgeräten

1985

Ab September nimmt die Abteilung Stadtbildverschönerung verschiedene Projekte in Angriff. Dazu gehören u.a.: Spieloase Brunnenstraße, Altenheimpark Sternstraße, BMX-Bahn Aldekerkstraße, Ausbildungsrestaurant Eulerstraße.

1986

Auf der Boot '86 präsentiert sich die JBH mit einem eigenen Messestand. Ausstellungsobjekt ist eine Segeljacht, die von jungen Menschen aus JBH Maßnahmen wieder flott gemacht worden war.

1988

Zwischenbilanz im August: 444 junge Menschen nahmen bis dato an den flankierenden Maßnahmen teil. Davon konnten rund 70% in Arbeit, Ausbildung oder berufliche Weiterbildung vermittelt werden. In der Hauswirtschaft wurden 27 Azubis mit Abschluss ausgebildet und vermittelt.

Paul Saatkamp, neuer Sozialdezernent, wird anlässlich der Vorstandssitzung am 08.09. zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zum Stellvertreter wird Richard Isselhorst, neuer Amtsleiter des Jugendamtes, gewählt.

1989

Die Jugendberufshilfe feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit guten Zahlen. Insgesamt 500 junge Menschen wurden in den Jugendwerkstätten auf der Emmastraße 20 betreut.

1990

Die Aufstockung der Maßnahmenangebote und steigende Teilnehmerzahlen machen in den kommenden Jahren umfangreiche Erweiterungsarbeiten im Gebäudekomplex Emmastraße/Oberbilker Allee erforderlich. Wahrzeichen der Aktivitäten der JBH Stadtbildverschönerung zeugen vom sozialen Sinn und kommunalen Nutzen der Jugendberufshilfe.

1993

Gestaltung des "Friedensplätzchen" in Düsseldorf-Bilk

1994

Bau des Tierhauses im Kinderhilfezentrum Annastraße

1995

Gestaltung des Kirchplatzes "Op dr Blääk" in Düsseldorf-Hamm

1995

Restaurierung des Haniel-Uhrenturmes vor dem Neubau des Arbeitsamtes Düsseldorf

1995

Beschluss des Rates der Stadt Düsseldorf, die Einrichtungen des Jugendamtes für arbeitslose Jugendliche an die JBH zu übergeben. Am 01.10. werden die fünf Einrichtungen von der JBH übernommen: die Jugendwerkstätten Aldekerkstraße, Froschkönigweg, Jägerstraße und Oberrather Straße sowie das Ausbildungszentrum Gastronomie auf der Eulerstraße.

Gewachsene Kompetenz für kommende Herausforderungen

1996 - 1998

In der neuen Betriebsgröße mit acht Standorten sah sich die JBH in der Lage, mit einem noch breiter gefächerten Angebot an Maßnahmen - von der Berufsorientierung bis zur Berufausbildung - den Kampf gegen die drastisch angestiegene Jugendarbeitslosigkeit aufzunehmen. Mit dieser Zielsetzung wurden besonders der Sektor Berufausbildung ausgebaut und die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in "Arbeiten und Lernen" umgewandelt.

Datum

Anlässe / Ereignisse / Fakten

 

 

1996

Dr. Axel Horstmann, NRW-Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, kann sich bei einem Besuch am 17.05. von der Leistungsstärke der JBH und Qualität der Maßnahmendurchführung überzeugen.

 

Der Geschäftsbericht weist für das erste Jahr nach dem Zusammenschluss eine Erfolgsbilanz auf. Insgesamt wurden 619 junge Menschen in den Fördermaßnahmen betreut. Davon konnten 50 in Ausbildung und 26 in Arbeit vermittelt werden. In weiterführende Qualifizierungsmaßnahmen wurden 288 vermittelt.

 

 

1997

Bürgermeister Wolfgang Scheffler besucht am 23.01. die JBH. Dabei kann er sich ein umfassendes Bild über den Stellenwert von Jugendberufshilfe im Schnittfeld von Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Jugendpolitik verschaffen.

 

Im Mai beteiligt sich die JBH erstmals an einer öffentlichen Ausschreibung zu berufsvorbereitenden Maßnahmen und startet in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum der AWO (BBZ/AWO) einen Förderlehrgang für lernbehinderte junge Menschen.

 

Die JBH erhällt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Auftrag, die Ausbildung zur HauswirtschaftshelferIn, einer Behindertenausbildung, mit 6 Plätzen durchzuführen.

 

 

1997

Am 28.11. öffnet die JBH ihre Tore für die Mitbürger. Zahlreiche Besucher gewinnen einen guten Eindruck von der geleisteten Arbeit und der Qualität der Produkte made by JBH. Im Mittelpunkt steht die Inbetriebnahme des neuen JBH MediaCenters im Neubau Emmastraße 26 mit sechs perfekt ausgerüsteten PC-Workstations.

 

 

1998

Die JBH beteiligt sich mit einem Messestand an der von Professor Claus Groth, Ex-Noweachef, ausgerichteten Veranstaltung "JA 2000", die am 06.02. im MesseCongressCenter über die Bühne geht.

 

In der Tonhalle findet am 06.06. ein Benefiz-Konzert anlässlich des 20. Geburtstags der "Düsseldorfer Weiter" statt. Der Reinerlös geht als Spende an die JBH. Ruth Willigalla, vormalige Ratsfrau und Chefin der "Weiter", überreicht am 12.08. den Scheck über 12.000 DM an Ghassan Bibi.

 

In der JBH Oberrather Straße wird im Rahmen einer kleinen Feier am 14.07. in Anwesenheit von Frau Julia Michael, Vorsitzende des Aktionskreises "Helft behinderten Kindern Düsseldorf", der neue Computerraum seiner Bestimmung übergeben. Ausstattung und Einrichtung dieses Lernzentrums werden mit einer Spende über 17.000 DM vom Aktionskreis finanziert.

 

Franz-Josef Göbel, seit Mai Sozialdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, wird anlässlich der Vorstandssitzung am 29.09. zum neuen Vorsitzenden gewählt. In der Position des Stellvertreters wird Richard Isselhorst vom Vorstand bestätigt.

Aufbruch ins neue Jahrtausend

1999 - 2003

Härtere Rahmenbedingungen infolge Wettbewerb und Arbeitsmarktlage, gestiegene Ansprüche an Qualität und Serviceorientierung, aber auch der Weg in die Dienstleistungsgesellschaft erfordern innovative Ansätze in der berufsbezogenen Jugendsozialarbeit. In dieser Ausrichtung hat die JBH u.a. mit Beteiligung an Modellprojekten und der Entwicklung von Software neue Wege beschritten und bereits ein gutes Stück Zukunft geleistet.

Datum

Anlässe / Ereignisse / Fakten

 

 

Jan. 1999

Die JBH erhält vom Arbeitsamt Düsseldorf den Auftrag, in Kooperation mit der Wirtschaftsschule Paykowski (WIPA) die Jugendbörse B3 einzurichten und durchzuführen.

 

 

April 1999

Im Auftrag des Sozialamtes startet die JBH mit zwei Sozialpädagoginnen "CheckUp". Dabei handelt es sich um die Feststellung der Arbeitsmarktfähigkeit junger Sozialhilfebezieher, die von der JBH zu einem Beratungsgespräch eingeladen werden. Ziel ist die Vermittlung in den Arbeitsmarkt bzw. berufliche Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten, um die berufliche Integration zu fördern.

 

Mit einer Auftaktpressekonferenz wird die Markteinführung von GeJBH, Version 1.0, eingeleitet. Dabei handelt es sich um ein rechnergestütztes Falldokumentationssystem, mit dem im Rahmen der individuellen Förderplanung in den Jugendwerkstätten nach Landesjugendplan (LJP) VIII die Qualitätskontrolle und Evaluation der pädagogischen Prozesse geleistet werden kann. Mit der konzeptionellen Entwicklung war 1977 vom damaligen Ministerium Arbeit, Gesundheit, Soziales/NRW die JBH beauftragt worden. Die programmtechnische Erstellung wurde von Gebit, Münster, durchgeführt.

 

 

Mai 1999

Am 05.05. nimmt die Jugendbörse B3 im neu errichteten Pavillon-Komplex auf der Ivo-Beucker-Straße 37a mit drei JugendberaterInnen und zwei InnerTrafficAgents die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit auf.

 

 

Juni 1999

Erstmals kann bei der JBH die Fachoberschulreife erworben werden. Dazu wird in Kooperation mit der Volkshochschule Düsseldorf (VHS) die "Arbeiten und Lernen"-Maßnahme (A+L) 12 mit 18 jungen Menschen aufgenommen.

 

 

Juni 1999

Mit einem Aufakt-Open-Air, B3 Going Public, wird am 09.06. die Eröffnung der Jugendbörse B3 an Point-of-Fun, Ivo-Beucker-Straße, gefeiert. EinsLive-Star-Moderator Kena Amoa führt durch das Programm und talkt mit Gästen aus Politik und Verwaltung. "The Four Horseman" (Heavy Metal), "Die Sprecher" (HipHop), "Soulytare" (House&Dance) und die "Fischgesichter" (Skiffle&More) sorgen für musikalische Vielfalt. Oberbürgermeisterin Marie-Luise Smeets überreicht die Schlüssel des von Opel Böttger gesponsorten B3 Corsa dem B3 Team. Ein weiteres Highlight ist der Auftritt der Pyromaniacs, Cheerleader von Rhein Fire. Assistiert von vier Quarterbacks macht Sozialdezernent Franz-Josef Göbel den Kick-Off, symbolischer Startschuss für B3. Über tausend Gäste besuchen bei bestem Sommerwetter das Event, mit dem sich B3 der Öffentlichkeit präsentiert.

 

 

Sept. 1999

Mit zwei neuen Ausbildungsberufen - GartenbauwerkerIn und RecyclingwerkerIn - wird das Programm der JBH Berufsausbildung (BaE) erweitert.

 

 

Nov. 1999

Die Jugendbörse B3, aus 257 Bewerbern in die Endauswahl der TOP 16 gekommen, erhält im Rahmen des Robert Jungk Preises NRW, ausgerichtet vom StädteNetzWerk NRW, die Auszeichnung "Zukunftsmodell". In seiner Laudatio im Tanzhaus NRW schätzt sich Oberbürgermeister Joachim Erwin glücklich, "mit B3 ein Team in der Champions-League zu wissen, was die DEG und Fortuna 95 Düsseldorf noch schuldig sind".

 

 

2000

 

 

Feb. 2000

Oberbürgermeister Joachim Erwin besucht am 15.02. die Jugendbörse B3. Bei einem Rundgang kann er sich einen ersten Eindruck vom neuen Ansprachekonzept verschaffen. Zusammen mit Vertretern des Arbeitsamtes und der Träger diskutiert OB Erwin innovative Wege und Methoden, die junge Zielgruppe in Ausbildung und Jobs zu vermitteln.

 

 

Feb. 2000

Auf der Weiterbildungsmesse 2000 am 24.02. im Arbeitsamt präsentiert die JBH mit ihrem Kooperationspartner VHS Düsseldorf die A+L-Angebote zum Erwerb der Hauptschulabschlüsse 9 und 10a sowie der Fachoberschulreife (FOSR). Dass auch das Arbeiten im Bereich PC-Recycling Spaß macht, demonstrieren junge Menschen und ihre Anleiter den zahlreichen Besuchern.

 

 

März 2000

Oberbürgermeister Joachim Erwin besucht am 14.03. die GHS Blücherstraße, wo Teilnehmer einer "Arbeiten und Lernen"-Maßnahme in den nächsten 5 Monaten Flure und Treppenhäuser mit frischer Farbe verschönern. Im Mittelpunkt steht die Auftaktaktion, die OB Joachim Erwin zusammen mit Ghassan Bibi durchführt. Das "Streichduett" meistert im Blitzlichtgewitter in knapp zehn Minuten 20 m² Wandfläche. Diese guinnessrekordverdächtige Leistung soll den jungen Menschen Ansporn sein, dem Schulgebäude mit der Renovierung zu einer schülergerechten Optik zu verhelfen.

 

 

März 2000

"Mit Linsensupp' und Blasmusik" - so das Motto - findet am 31.03. ab 11:00 Uhr die Einweihung des neuen JBH Standortes, JBH Niederrheinstraße, statt. Ein abwechslungsreiches Programm sorgt für Erlebniswert. Alle Bürger sind von Ulli Fritzsch, Einrichtungsleiter, eingeladen, damit sie sich vor Ort einen überzeugenden Eindruck von der Qualität made by JBH verschaffen können, wenn junge Menschen in Arbeitsdemos ihr Können unter Beweis stellen.

 

Neben "Arbeiten und Lernen"-Maßnahmen in den Bereichen Floristik, Holz und Soziale Dienste wird hier im neuen JBH Ausbildungszentrum Garten- und Landschaftsbau die Ausbildung Gartenwerker und Gärtner durchgeführt.

 

Die Presse lässt es sich nicht nehmen, über diese Veranstaltung zu berichten, an der Repräsentanten aus Politik, Verbänden und Vereinen teilnehmen.

 

 

April 2000

Einweihung des neuen JBH Standortes JBH Merowingerstraße am 07.04. Im vormaligen Rheinbahndepot, das von jungen Menschen der JBH in knapp zwei Jahren umgebaut und kernsaniert wurde, sind verschiedene "Arbeiten und Lernen"-Maßnahmen in den Berufsbereichen Bauschlosser, Garten-/Landschaftsbau, Maler, Maurer, Schlosser, Schreiner und Zimmerer untergebracht. Mit Stolz auf dieses hervorragende Ergebnis führt Hajo Kirschbaum, Einrichtungsleiter, seine Gäste aus Politik und Verbänden durch die Werkhallen seines leistungsfähigen Betriebs.

 

Zu Gulaschsuppe gibt es Fassbier und LiveMusik. Eine Tombola verspricht attraktive Preise, die von Geschäftspartnern gespendet wurden.

 

 

April 2000

Einweihung des neuen JBH Internetclubs am 14.04. durch Frau Birgit Fischer, Ministerin Frauen, Jugend, Familie, Gesundheit/NRW. Dieses Angebot im Übergang Schule-Beruf wird künftig mit Haupt- und Sonderschulen durchgeführt. Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler fit für die neuen Medien zu machen.

"Chatting NRW" heißt es ab 10:30 MEZ, wenn Frau Ministerin vom JBH Chatport mit 35 Chatpoints landesweit chattet. Höhepunkt ist eine Webcam-Conference mit dem Webmobil Nord, das in Bünde auf Sendung geht. Auf der JBH Medienmeile kann sich Frau Ministerin vor Ort über die "Arbeiten und Lernen"-Maßnahme PC Recycling und die Ausbildung Recyclingwerker informieren. Zuletzt ein Blick in das JBH MediaCenter, wo junge Menschen aus der Jugendwerkstatt Froschkönigweg ihre eigene Homepage bauen.

 

 

Mai 2000

 

"20 Jahre Jugendberufshilfe Düsseldorf e.V." werden mit einem Festakt am 23.05. auf der Emmastraße 20 gebührend gefeiert. Die Festredner sind Frau Cornelia Prüfer-Storcks, Staatssekretärin im Ministerium Frauen, Jugend, Familie, Gesundheit/NRW, Frau Ursula Schiefer, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf, Herr Franz-Josef Göbel, Sozialdezernent, und Herr Hans-Jürgen Weitzel, stellv. Direktor Arbeitsamt Düsseldorf. Musikalische Unterhaltung bieten Catharina Yung (Flöte) und Miriam Tikale (Gitarre). Für das leibliche Wohl sorgt das Team der JBH Eulerstraße. Zu den über 200 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Organisationen gesellen sich neben den Pressevertretern auch ehemalige Mitarbeiter und Freunde des Hauses. Nach dem offiziellen Empfang bietet sich am Nachmittag den Gästen Gelegenheit, 20 Jahre erfolgreiche Arbeit Revue passieren zu lassen. Das Ereignis wird von der Presse in breiter Berichterstattung publiziert. Die Veranstatung ist auch Auftakt für die "Geburtstagspartys" in den JBH Einrichtungen. Schlusspunkt des Geburtstagsjahres ist das JBH Symposium, dass im Herbst im ZAKK veranstaltet wird.

 

 

August 2000

Mit vier ActionDays tritt B3 auf der B3 Aktionsbühne auf der "Berufe live 2000" in der PhilipsHalle auf. Am 30.08. - FIRE DAY - haben die B3 NEWS, das neue Kundenmagazin von B3, mit super Tanzeinlagen der Pyromaniacs, den Cheerleadern von Rhein Fire, und einem brillanten Indoor-Feuerwerk ihre Feuertaufe. Am 31.08. stehen am OPEL BÖTTGER DAY das Kfz-Handwerk auf dem Programm und das Team von Borussia Düsseldorf, Champions League Winner, im Rampenlicht. Erfolgstrainer Andreas Preuss und Gao Li Ze, Aufschlagwunder aus China, geben artistische Kostproben an der Platte ab. Am 01.09. - ERWIN DAY - ermittelt Oberbürgermeister Joachim Erwin die Gewinner des B3 Gewinnspiels, überreicht dem B3 Kunden Nr. 3.333 das fette B3 Bike und chattet am B3 Stand mit vielen Jugendlichen zum Thema Berufsausbildung. Am HAIR&BEAUTY DAY am 02.09. lassen Azubis von Dammer Haarmoden mit kunterbunten Crazy Meeches die PhilipsHalle Kopf stehen. Mit diesen Aktionen sorgt B3 für Bekanntheit und Image einer Topmarke für Beratung und Vermittlung.

 

 

 

Sept. 2000

Mit dem Motto "Zwischen Arbeitsintegration und Lebensweltorientierung" veranstaltet die JBH im ZAKK ein Symposium anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens. Mit Frau Birgit Fischer, Ministerin für Frauen, Jugend, Familie, Gesundheit/NRW ("Leben ohne Arbeit" - Herausforderung der Jugendsozialabeit), Herrn Professor Dr. Richard Münchmeier, FU Berlin ("Jugend am Beginn des 21. Jahrhunderts" - Ergebnisse der Shell-Jugendstudie 2000), Herrn Dr. Michael Galuske, Uni Dortmund ("Zukunft der Arbeit - Zukunft der Jugendberufshilfe"), treten namhafte Gastreferenten auf. Festansprachen halten Herr Franz-Josef Göbel, Sozialdezernent, und Ghassan Bibi, Chef der JBH. Die Podiumsdiskussion am Nachmittag leitet Professor Dr. Werner Thole, Gesamthochschule Kassel. Mit den Gastreferenten diskutieren Ratsfrau Walburga Benninghaus, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Herr Dieter Göbel, Landesjugendamt Köln, Herr Hans-Jürgen Weitzel, stellv. Direktor Arbeitsamt Düsseldorf, Herr Karl-Heinz Röper, Koordionator Jugendsozialarbeit, und Peter Walbröl, GF der JBH, Aspekte aus den Fachvorträgen vom Vormittag. Das Symposium wird von zahlreichen Gästen und der Presse besucht. Die Vorträge und Diskussionsbeiträge werden im Frühjahr 2001 unter dem Titel "Zwischen Arbeitswelt und Lebenshilfe - Jugendberufshilfe im Übergang zu einer neuen Zeit" in Form einer 100 Seiten fassenden Dokumentation von den Herausgebern Ghassan Bibi und Peter Walbröl in 1.000 Exemplaren veröffentlicht.

 

 

Okt. 2000

Zu Gast bei Peter Rueben am 06.10. in der "Happy Hour" (WDR-Lokalzeit) ist B3 NEWS. Redakteur Henri Berners stellt Ziele und Blattphilosophie des B3 Kundenmagazins vor und ereicht bei bester Einschaltquote zahlreiche Zuschauer in Düsseldorf.

 

 

Dez. 2000

20 Jahre JBH sind auch Anlass für WDR-Lokalzeit, mit einem Beitrag über die Welt der JBH auf Sendung zu gehen.

 

 

2001

 

 

 

März 2001

Oberbürgermeister Joachim Erwin und Sozialdezernent Franz-Josef Göbel besuchen am 07.03. "Arbeit direkt", das neue Praktikumsprojekt der JBH. Auf dem Programm in der Jan-Daniel-Georgens-Schule steht ein "Fünfkampf im schweren Gelände". Unter Assistenz von JBH Chef Ghassan Bibi bewältigt das Stadtoberhaupt die Stationen Laubfegen, Erdverteilung, Abrissarbeiten, Strauchbeschnitt und Reinigung einer Freiluft-Tischtennisplatte. Die Einhaltung der vorgegebenen Zeit kontrolliert der Sozial- und Sportdezernent. Zum Abschluss gibt es für OB Erwin ein Diplom und für alle Gäste eine Gulaschsuppe. Die Presse berichtet mit Fotos und Artikeln über diese spektakuläre Aktion.

Zum letzten Pinselstrich erscheint Oberbürgermeister Joachim Erwin am 20.03. in der GHS Blücherstraße. Zum Finish der von jungen Teilnehmern einer "Arbeiten und Lernen"-Maßnahme der JBH durchgeführten Renovierungsarbeiten (Flure, Aufgänge und Treppenhäuser) streicht OB Erwin in Anwesenheit von Presse und Vertretern des Schulamtes die Säule in der Empfangshalle. Mit diesem symbolischen "Schlussakt in Königsblau" werden die Arbeiten im Schulkomplex erfolgreich abgeschlossen.

 

 

April 2001

Am 02.04. nimmt B3 die Arbeit im neuen Domizil auf der Grafenberger Allee 258 auf. Im sogenannten Stelzenbau, dem vormaligen und denkmalgeschützten Motel des Stararchitekten Professor Schneider von Eßleben, bietet sich auf 258 m² viel Platz für Büros, Internetpoint und Wartebereiche.

 

 

Mai 2001

Im Rahmen einer PK am 07.05. wird der Presse B3 mit den neuen Serviceangeboten vorgestellt. Am 08.05. dreht der WDR einen Beitrag über den Arbeitsalltag im neuen Domizil, der am gleichen Tag ausgestrahlt wird. Seitdem ist B3 haufig Drehort für Fernsehbeiträge der ARD und des ZDF.

 

 

Juni 2001

Am 13.06. findet im Rathaus (Jan-Wellem-Saal) die Scheckübergabe der VICTORIA Versicherungs AG an die JBH statt. Im Beisein von Oberbürgermeister Joachim Erwin überreichen Herr Stefan Krüger, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, und Herr Horst Poganaz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender, den Scheck über DM 20.000 an Ghassan Bibi und Ralf Strangulis von der JBH. Mit diesem Geld wird der JBH ein Ausbildungsplatz für einen Azubi finanziert. OB Erwin hebt in seiner Ansprache das starke Engagement der VICTORIA hervor.

 

 

August 2001

Anlässlich des Besuchs von Oberbürgermeister Joachim Erwin am 17.08. in B3 verkündet seine Gattin Hille Erwin, die Schirmherrschaft für den Förderkreis "Freunde für B3" zu übernehmen. Gäste dieses Events sind u.a. Herr Franz-Josef Göbel, Sozialdezernet, Herr Richard Isselhorst, Leiter Jugendamt, Herr Hans-Jürgen Weitzel, stellv. Direktor Arbeitsamt, Herr Rudolf Tillmann, GF Berufsbildung bei der IHK, und Herr Friedrich Hagen und Herr Kai Hagen, Vermieter des B3 Domizls.

Am Eröffnungstag der "Berufe live 2001" besucht Ministerpräsident Wolfgang Clement den B3 Messestand. Im Gespräch mit Vertretern von B3 informiert er sich über die erfolgreiche Arbeit von B3 und spart nicht mit Lob und Anerkennung für das einzigartige Ansprachekonzept.

Gegen Mittag erscheint Oberbürgermeister Joachim Erwin auf der B3 Aktionsbühne, wo er ab 13:00 Uhr als Ehrengast an der Talkrunde "Ohne Jobs - Keine Zukunft" mit Moderator Peter Rueben teilnimmt. Diskutanten sind Frau Barbara Winter, Frauenbüro, Herr Rudolf Tillmann, IHK, Herr Hans-Jürgen Weitzel, Arbeitsamt, und Herr Peter Walbröl, JBH.

 

 

Sept. 2001

"Ein starkes Stück Bilk" ist das Motto des Tags der offenen Tür in der JBH Merowingerstraße. Junge Menschen zeigen in den Werkstätten ihre beruflichen Fertigkeiten. Ehrengast Oberbürgermeister Joachim Erwin meistert das "Hoch- und Tiefstapeln" mit einem Gabelstapler. Die Veranstaltung wird von vielen Menschen und der Presse besucht.

 

 

Okt. 2001

"Rettet die Rosen von Lidice" heißt das Projekt, an dem sich neben fünf Einrichtungen aus NRW auch die JBH beteiligt. Junge Menschen helfen vor Ort, die Gedenkstätte mit neuen Rosen zu bepflanzen. Zur Abfahrt einer Delegation aus Jugenberufshilfe Essen und JBH ist eigens Ministerin Birgit Fischer erschienen, um die jungen Menschen und ihre Anleiter zu verabschieden.

 

 

Dez. 2001

"Wir machen einen guten Job" - so lautet das Motto des 1. Aktionstages der "Freunde für B3" am 09.12. auf der Sternchen-Bühne des Weihnachtsmarktes am Schadowplatz, der von jungen Menschen und Mitarbeitern der JBH durchgeführt wird. Von 13:00 bis 18:00 Uhr bei Dauerfrost zeigen die Akteure aus verschiedenen Werkstätten der JBH, was sie beruflich alles drauf haben. Peter Rueben moderiert die abwechslungsreiche Leistungschau und führt zwischen den Aktionen wie Nussknackerdrechseln, Armreifdengeln, Nudelengeln, Cookie-Sägen etc. Talks mit prominenten Mitbürgern. Zum feurigen Finale mit Plasmabrennen und bei Norwegischem Feuer erhält Schirmherrin Hille Erwin eine Spende von DM 15.000 vom Veranstalter des Weihnachtsmarktes, Herrn Hanns-Jochen Hoffmann. Mit dieser Aktion im Herzen Düsseldorfs hat sich die JBH mit ihrem erfolgreichen Engagement einem großen Publikum sowie Entscheidern und Meinungsführern bekannt gemacht und viel Sympathie für ihre Arbeit, Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, gewonnen.

 

 

2002

 

 

 

Feb. 2002

Am 27.02. heißt es Abschied nehmen für Ghassan Bibi, der von der Stunde Null die JBH geleitet und aus der "Keimzelle" in langen Jahren Aufbauarbeit die JBH zu einem bedeutenden und leistungsstarken Jugendhilfeträger entwickelt hat. Beim festlichen Empfang in der Emmastraße würdigen in ihren Festansprachen Bürgermeisterin Ursula Schiefer, Herr Franz-Josef Göbel, Sozialdezernent, Herr Markus Schnapka, Leiter des Landesjugendamtes, und Herr Klaus Schäfer, Leiter der Gruppe "Jugend" im Ministerium Frauen, Jugend, Familie, Gesundheit/NRW, die Verdienste des scheidenden GF der JBH. Den Abschluss der Ansprachen bildet eine anekdotische Rückbesinnung, in der Herr Paul Saatkamp, vormaliger Sozialdezernent und Weggefährte, den "orientalischen Menschen" Ghassan Bibi in seinen Facetten vorstellt. Zahlreich erschienen sind Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kammern, dazu Wegbegleiter von Ghassan Bibi und Freunde des Hauses.

Mit einem Mitarbeiterfest findet am 28.02. der zweite Teil der Abschiedsfeier statt. Zu den Höhepunkten des Programms gehören musikalische und parodistische Bühnenauftritte von den Mitarbeitern aller JBH Einrichtungen. Für den richtigen Sound sorgt die JBH Allstars Band und die Blues-Formation um Jürgen Backhaus.

 

 

März 2002

Ralf Strangulis, kaufmännische Leitung, und Peter Walbröl, pädagogische Leitung, übernehmen am 01.03. die Geschäftsleitung.

"Neue Wege - Neue Chancen" ist die Headline für die offizielle Eröffnung des neuen Werkstatt- und Bürokomplexes auf der Emmastraße 14, wo die Ausbildungen Bürokraft und Fachwerker für Recycling durchgeführt werden. Die Ansprache hält Herr Franz-Josef Göbel, Sozialdezernent. Oberbürgermeister Joachim Erwin begrüßt die Repräsentanten der Kooperationspartner Awista, DaimlerChrysler, Flughafen GmbH und Messe Düsseldorf sowie die Vertreter des Arbeitsamtes und der Berufsschulen. Symbolischer Startschuss ist die Datenaufnahme des ersten zu recycelnden Kfz, die OB Joachim Erwin und Sozialdezernent im Team durchführen. Nach einem Rundgang durch die Ausbildungsbüros und der Besichtigung der Trockenlegungsanlage gibt es ein Come-together mit Recyclerfrühstück.

 

 

April 2002

AVA. die neue AusbildungsVermittlungsAgentur, geht in den Räumen auf der Grafenberger Allee 258 an den Start. Die Trägerkooperation besteht aus GQH, JBH und TERTIA Düsseldorf. Ziel von AVA ist die passgenaue Vermittlung der von der Berufsberatung zugewiesenen jungen Menschen in in die von AVA akquirierten Ausbildungsplätze.

 

 

Mai 2002

Gründungsversammlung des Förderkreises "Freunde für B3 e.V." am 13.05. in der JBH. Im August erhalten die "Freunde" die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, im September erfolgt die Aufnahme der "Freunde" ins Vereinsregister. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus: Vorsitzender Franz-Josef Göbel (Sozialdezernent), stellv. Vorsitzende Petra Albrecht (Journalistin), Kassenwart Hanns-Jochen Hoffmann (Kaufmann) und Schriftführer Henri Berners (PR-Mann der JBH).

 

 

Juni 2002

Mit einer PK am 10.06. wird AVA den Medienvertretern vorgestellt. Im Fokus stehen junge Azubis, die bereits von AVA erfolgreich betreut und vermittelt worden sind.

 

 

Juli 2002

Die JBH beteiligt sich aktiv an der Kampagne zur Rettung des Traditionsvereins Fortuna 95 Düsseldorf. Teams aus den JBH Einrichtungen Emmastraße 20 und Froschkönigweg bauen im alten Rheinstadion über 5.000 Sitzschalen aus, die von Fortuna zum Verkauf angeboten werden. Prominente Abnehmer sind u.a. die "Toten Hosen". Mitarbeiter der JBH Aldekerkstraße fertigen in Serie die aufgesteckten Betonstückchen, die gleichfalls bei Fans reißenden Absatz finden. Auf Großplakaten und in den Presseberichten wird das Engagement des Fortuna-Partners JBH kommuniziert. Am 17.07. strahlt WDR-Lokalzeit den Beitrag "Jugendliche der JBH retten Fortuna-Sitze" aus: Zehn numerierte Schalensitze stehen nunmehr als Ehrentribüne im Paul-Janes-Stadion. Am gut besuchten Fortuna-Aktionstag am 21.07. präsentiert sich bei Kaiserwetter die JBH Aldekerkstraße mit einem Verkaufsstand auf dem Rathausplatz.

 

 

August 2002

Schirmherr Oberbürgermeister Joachim Erwin empfängt am 06.08. im Rathaus (Jan-Wellem-Saal) Vertreter der VICTORIA Versicherungs AG und der JBH. Anlass ist die zweite Spende der VICTORIA für den Ausbildungsplatz von Dirk Elling, der sich bei der JBH im 2. Jahr der Ausbildung zum Bürokaufmann befindet. Mit € 5.000 verlänget die VICTORIA ihr Engagement für die Ausbildung, so Herr Claus-Peter Gutt, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, und Herr Horst Pogananz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender.

 

 

Sept. 2002

Auf der "Berufe live 2002" präsentiert sich die JBH mit drei Bühnenaktionen. "Erlebnis Gastronomie" heißt das Spektakel, das am 19.09. das Team der JBH Eulerstraße unter der Moderation von Peter Rueben inszeniert. Ein Fünf-Sterne-Lunch wird von angehenden Köchen zubereitet, während parkettsichere Azubis aus dem JBH Restaurant L'Abbaye in klassischer Manier einen Tisch eindecken. Ehrengäste und Juroren sind Frau Gabriela Picariello, bekannte Eventmanagerin, und Signore Pasqualino Palmerie, angesagter "Italiener" von der Kö. Ihr Urteil lautet einstimmig: "Belissima". Am 20.09. fasziniert das Team JBH Froschkönigweg -Heavy Metal light - das junge Publikum mit Gravieren für jedermann/-frau und Plasmabrennen live. Eine Stunde später heißt es "Ran ans Holz". Volle Bühne und alle Hände voll zu tun haben die "Frösche", damit die Schlange stehenden Besucher ihr Unikat mit der Dekupiersäge fertigen können. Am 21.09. geht AVA mit "Profiler on Stage" auf die Aktionsfläche. Peter Rueben stellt Profiling anhand von Drahtbiegetest, Ventilspielmessung und Wortschatztest fest. Dass sich Fussballer von Fortuna 95 Düsseldorfer mit Draht die Hände verbiegen können, aber Handballer von der HSG Düsseldorf exat das (Ventil-)Spielmaß fest im Griff haben, sind erfreuliche Resultate des gut besuchten Events.

 

 

 

Dez. 2002

Alle Jahre wieder - Mit dem 2. Aktionstag der "Freunde für B3 e.V." auf dem Weihnachtsmarkt am Schadowplatz wird der Erfolg aus 2001 getoppt. Petra Albrecht und Peter Rueben führen durch das fünfstündige Programm auf der Sternchen-Bühne. Die Aktionen wie Nussknacker im Handumdrehen, Ohrschmuck aus Metall, Avantgarde-Floristik, Nistkästen aus Porenbeton, Tangram aus Fliesen, Tischdeck-Tipps und Fühlkino, Norwegisches Feuer und plasmagebrannter Weihnachtsbaum begeistern das Publikum. Lob und Anerkennung für die jungen Akteure und ihre Anleiter gibt es auch von den Talkgästen wie Frau Annette Steller, stell. Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Herrn Dirk Elbers, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, Herrn Wolfgang Kamper, Vorsitzender des Kulturausschuss, und Überraschungsgast Oberbürgermeister Joachim Erwin. Im Talk mit Petra Albrecht betont Schirmherrin Hille Erwin, wie wichtig der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit ist und sie deshalb wünscht, dass sich noch viele Mitbürger an diesem Anliegen aktiv beteiligen und mithelfen, junge Menschen in Jobs und Ausbildung zu bringen.

 

 

2003

 

 

 

Jan. 2003

Infolge der Sparmaßnahmen der Bundesanstalt für Arbeit wird kurzfristig die erfolgreiche sechswöchige Trainingsmaßnahme "GOJA EDV" mit Erwerb des Europäischen Computerführerscheins (ECDL) aus dem Förderprogramm genommen. Außerdem werden im Zuge der Einsparungen des Arbeitsamtes vier "Arbeiten und Lernen"-Maßnahmen (drei A+L mit Erwerb von HSA 10a und 10b und eine A+L mit berufsfachlicher Qualifizierung) nach Maßnahmeablauf nicht mehr aufgelegt.

 

 

März 2003

Auf Initiative der "Freunde für B3" findet am 14.03. in B3 eine Informationsveranstaltung für Vertreter der Ratsfraktionen und Verwaltung statt, die von Kai von Bargen, Chefredateur Antenne Düsseldorf, moderiert wird und bei der Herr Theo Lienkamp, Abteilungsleiter im Arbeitsamt (Arbeitsvermittlung), und Herr Peter Walbröl, JBH, als Referenten auftreten. Ziel ist, die Kommune für die Finanzierung einer ab April 2003 in B3 einzurichtenden Clearing-/Navigationsstelle zu gewinnen, damit das Ansprachekonzept von B3 - freie Anlaufstelle für alle arbeitsuchenden jungen Menschen bis 25 - weiter aufrecht erhalten wird (siehe hierzu:WEBSITE "Freunde für B3")

 

 

April 2003

Die Finanzierung von B3 wird zum 01.04. auf § 37a Job-Aqtiv-Gesetz umgestellt. Von April bis Ende Juni übernehmen die "Freunde für B3" und ab Juli bis Ende 2003 die Kommune die Finanzierung der vorgenannten Clearing-/Navigationsstelle.

 

 

Juni 2003

"Das Paradies liegt in Flingern" lockt zahlreiche Besucher zur Eröffnung des neuen Gartens im Kinderspielhaus Dorotheenstraße. Der Erlebnisgarten wurde von Teilnehmern der Gartenwerkerausbildung unter Anleitung ihrer Meister - JBH Niederrheinstraße - in neunmonatiger Bauzeit erstellt. Viel Applaus gibt es für die Akteure, weil die realisierbaren Wünsche der Kinder in Kooperation mit einem Planungsbüro von den angehenden Gartenwerkern mit tollen Ideen, viel Liebe und Phantasie nahezu 1:1 umgesetzt worden sind. Highlights der jungen Gartenarchitektur made by JBH sind die schnelle Go-Kart-Bahn, ein romantisches Bambusdickicht sowie der multifunktionale Wasserspielplatz.

 

 

Juni 2003

"Wir wollen auch mal ans Ruder"- Mit dieser Botschaft erhält das Team der "B3 Dragomaniacs" die Startzusage zur 8. Drachenbootregatta der Stadtwerke Düsseldorf. Das aus Mitarbeitern von AVA, B3 und JBH zusammen gestellte Team beeindruckt beim zweiten Training am 27.06. mit Erfolg versprechenden Zeiten.

 

 

Juli 2003

Auf der gut besuchten AVA-Pressekonferenz am 14.07. wird den Medien das Konzept passgenauer Vermittlung und die bisherige Erfolgsbilanz von AVA präsentiert. Glanzlicht der breiten Berichterstattung ist der Bericht von WDR Lokalzeit, der das Studiointerview mit Petra Albrecht, WDR Lokalzeit, und Maria Haag, AVA-Agenturleiterin, einleitet. Viele Ausbildungsfirmen melden sich nach der Berichterstattung mit Anfragen bei AVA.

 

 

Juli 2003

Auf Beschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf wird die JBH e.V. mit Wirkung zum 01.01.04 in eine gGmbH umgewandelt. Bei der Mitgliederversammlung am 16.07. treten - bis auf die Vertreter der vier Ratsfraktionen - die Mitglieder aus dem Verein JBH aus. Vorstand und GF der JBH danken allen Mitgliedern für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der JBH e.V..

 

 

Juli 2003

Bei der 8. Funregatta am 27.07. im Handelshafen lassen vor rund 10.000 begeisterten Zuschauern die "B3 Dragomaniacs" in zwei Läufen die Teams von DEG und Fortuna hinter sich und erreichen den für Neulinge sensationellen Platz 39. Motivation für ein "B3 Dragomaniacs take off again - 2004".

 

 

August 2003

Im Rahmen der Ausschreibung zum Förderlehrgang F1 erhält die Trägerkooperation aus JBH und BBZ/AWO (Berufsbildungszentrum der AWO) nicht den Zuschlag zur Fortsetzung der Maßnahme ab 01.09. in der JBH Oberrather Straße. Ausschlaggebend ist hierbei das von den Trägern nicht zu unterbietende Preisangebot des Mitbewerbers. Damit geht den Trägern für ein Jahr eine berufsvorbereitende Maßnahme mit 64 Teilnehmerplätzen in acht Berufsfeldern verloren, die seit dem Start im Herbst 1996 mit ausgebildetem und speziell geschultem Fachpersonal sehr erfolgreich aufgebaut, optimiert und zudem mit besten Eingliederungsbilanzen durchgeführt worden ist.

 

 

Sept. 2003

Der Aktionskreis "Helft behinderten Kindern" Düsseldorf e.V. spendet den Recyclingwerkern einen fabrikneuen Elektro-Stapler im Wert von € 29.000. Bei der feierlichen Schlüsselübergabe am 17.09. durch Frau Julia Michael, Vorstandsvorsitzende des Aktionskreises, ist für die Landeshauptstadt Düsseldorf Frau Bürgermeisterin Ursula Schiefer vor Ort und dankt dem Aktionskreis für sein starkes Engagement bei der JBH. Nach einem Rundgang durch die Werkhallen und Büroräume des JBH Ausbildungszentrums Emmastraße 14 gibt es bei einem Come-together einen herzhaften Recycler-Imbiss.

 

 

Nov. 2003

"Typisch Frau? - Typisch Mann?" ist Titel und Programm der 3. JBH Projektwoche des Mädchenarbeitskreises, an dem sich erstmalig der Jungenarbeitskreis beteiligt. Vom 10.11. bis 14.11. nehmen junge Menschen und Mitarbeiter beiderlei Geschlechts aus allen JBH Stand-orten an verschiedenen Projekten teil. Ziele sind, die Rolle des anderen Geschlechts besser zu verstehen, Klischees in Frage zu stellen sowie eingefleischte Verhaltensmuster abzubauen, um eine Grundlage des offenen Miteinanders zu etablieren und die Ansätze des "Gender Mainstreamings" in die alltägliche Praxis eines "Doing Gender" schrittweise zu überführen. Über die Abschlussveranstaltung am 14.11. berichten NRZ und RP.

 

 

Nov. 2003

Bei der letzten Sitzung von Vorstand und Mitgliedern des Vereins JBH am 19.11. wird Herr Johannes Horn, Amtsleiter Jugendamt, zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins gewählt. Als neues Mitglied des Vereins tritt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein. Im Anschluss erfolgen der Umwandlungsbeschluss und die Genehmigung des Gesellschaftsvertrages. Peter Walbröl und Ralf Strangulis werden als Geschäftsführer für die JBH gGmbH bestellt. Termin für die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats der JBH gGmbH ist der 09.03.04.

 

 

Nov. 2003

Die "Paul und Mia Herzog-Stiftung" wird ins Leben gerufen. Hierzu werden am 29.11. die Schilder an der Toreinfahrt Emmastraße 20 und am Stiftungsbüro angebracht. An der Stiftung sind mit 50% die JBH und mit je 25% der Caritasverband und das Raphaelsheim beteiligt. Frau Mia Herzog ist die Eignerin der Grund-stücke Emmastraße und Oberbilker Allee, Sitz der JBH Zentrale und der Einrichtungen Emmastraße 14, Emmastraße 20 und Oberbilker Allee.

 

 

Dez. 2003

Zum 3. Mal veranstalten die "Freunde für B3 e.V." am 07.12. den Aktionstag "Wir machen einen guten Job" auf der Sternchen-Bühne des Weihnachtsmarktes am Schadowplatz. Von 13:00 bis 18:00 Uhr erleben zahlreiche Besucher ein buntes Programm, das von jungen Menschen der JBH und WIPA und ihren Meistern vorgestellt wird. Unter der Moderation von Peter Rueben (WDR) werden Aktionen wie Drechseln eines Nussknackers, Anfertigen von Metallschmuck, Floristik zur Weihnachtszeit, Tipps für den schmucken Tannen-baum und Anfertigen von Holzwichteln präsentiert. Schlag auf Schlag - bis zum Finale bei Norwegischem Feuer und Metallgießen von Tannenbaumschmuck. Für die "Freunde für B3 e.V." gibt es zum Abschluss einen Spendenscheck von € 5.000,00 vom Weihnachtsmarkt am Schadowplatz.

 

 

Dez. 2003

Für die Spendenaktion "Yvonne und Vanessa brauchen Hilfe", die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Joachim Erwin steht, gehen auf das Konto der "Freunde für B3 e.V." insgesamt € 4.000,00 ein. Mit diesem Geld wird ein Beitrag zur Finanzierung der Ausbildung der beiden jungen Frauen zur Hauswirtschafterin bei der JBH geleistet. Die Spender sind die WESTLB, die VICTORIA Versicherung und E-Plus.

In alter Frische und neuer Form - Die JBH GmbH

ab 2004 bis 2009

Zum 1. Januar 2004 wird die Jugendberufshilfe Düsseldorf vom eingetragenen Verein (e.V.) in die neue Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) überführt. Der Aufsichtsrat der JBH  hat dem Hauptgesellschafter, der Landeshauptstadt Düsseldorf, empfohlen, Peter Walbröl als Geschäftsführer und Ralf Strangulis als Prokurist zu bestellen. (siehe: Leitung)

Datum

Anlässe / Ereignisse / Fakten

Jan. 2004

In der regionalen Ausschreibung der Bundesagentur für Arbeit verlor die JBH die beiden erfolgreich betriebenen Vermittlungsagenturen B3 und AVA. Ausschlaggebend für die Vergabe der Bundesagentur an zwei Mitbewerber war das Preisangebot beider Unternehmen, das im Dumpingbereich lag. Bis Mitte Juli 2004 haben die mit der Durchführung der Vermittlung in Arbeit und Ausbildung beauftragten Unternehmen indes keinen Kunden in Arbeit oder Ausbildung gebracht.

Feb. 2004

AVA geht vom Netz (siehe: Angebote [Beratung/Ver-mittlung]). Presseinfo

März 2004

Francesco Barletta, Azubi im JBH Ausbildungszentrum Gastronomie, schafft in der Kategorie Restaurantfach-leute den 1. Platz bei der Bezirksausscheidung zur Deutschen Jugendmeisterschaft 2004 , die von der DeHoGa Nordrhein ausgerichtet wird. Nächstes Ziel: das Finale auf dem Petersberg in Bonn. Presseinfo

April 2004

Die Jugendbörse B3 stellt den Betrieb ein. Kunden von B3 werden von der Agentur für Arbeit Düsseldorf an das mit der Vermittlung beauftragte OBZ überstellt. Presseinfo

April 2004

Die JBH übernimmt von der IHK Düsseldorf sechs junge Bewerber auf Ausbildung, so genannte "Konsenslinge". Alle sechs haben mit der JBH einen Ausbildungsvertrag für die Berufe Bürokauffrau/-mann und IT-Fachinformatiker, bis sie in Ausbildung bei hierzu akquirierten Unternehmen vermittelt worden sind. Bis Ende Juni 2004 können bereits vier nachhaltig vermittelt werden.

Juni 2004

Am 1. Juni tritt das Ensemble des KJT (Kinder- und Jugendtheater) mit dem Stück "Der Schwächere" in der JBH Emmastraße auf. 90 begeisterte junge Zuschauer diskutieren nach der Auffuhrung mit den Schauspielern und der Dramaturgin über ihre Eindrücke.

Juni 2004

Am 25. Juni 2004 inszenieren junge Azubis aus dem L'Abbaye den mittelalterlichen Festschmaus an der Rittertafel von "König Artus" im KJT. Bei der festlichen Vor-Premiere für Freunde, Mäzene und Sponsoren des KJT werden auch die drei jungen Damen in ihren Pagenkostümen zum Ehrenritter geschlagen. Aufruf

Juli 2004

Am 6. Juli 2004 feiert Mia Herzog ihren 90. Geburtstag in der zur Festhalle verwandelten Werkhalle auf der Emmastraße 20. Zur Gratulation der Jubilarin und der Geburtstagsparty der "Herzogin von Oberbilk" ab 18:00 Uhr sind viele prominente Gäste aus Politik und Verwaltung sowie die Mieterinnen und Mieter aus Frau Mia Herzogs Wohnhäusern eingeladen. Tischherr des Abends ist Beigeordneter Burkhard Hintzsche, assistiert von Helma Wassenhoven, die Frau Herzog betreut. Zu den Gästen zählen u.a. OB Joachim Erwin, Roland Buschhausen (Leiter Sozialamt), Johannes Horn (Leiter Jugendamt), Frau Hildegard Kempkes und Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (JBH Aufsichtsrat), Herr Johannes Böcker (Chef der Caritas Düsseldorf), Frau Birgit Winter (Leitung Kinderheim Sankt Rapheal), Frau Claudia Luckas (Leitung Altenheim Sankt Josefs-haus). Dazu alte Weggefährten von Mia Herzog wie Ghassan Bibi (Ex-Chef der JBH) und Richard Isselhorst (vormaliger Jugendamtsleiter). Neben den kulinarischen Köstlichkeiten aus dem L'Abbaye stehen musikalische Darbietungen auf dem Programm. Den Auftakt bildet ein Geburtstagsständ-chen vom Kinderchor Sankt Raphael, gefolgt vom Auftritt der JBH Allstars. Bei "Neunzig bunte Luftballons" erreicht die Stimmung ihren ersten Höhepunkt, als beim Schlussakkord 90 pinkfarbene Luftballons zur Hallendecke steigen. Nach dem Platzkonzert des Fanfarenkorps Freischütz-Bilk bildet das Norwegische Feuer den Ausklang bis zum Zapfenstreich gegen 23:00 Uhr. Presseinfo

Juli 2004

Am 11. Juli 2004 geschieht auf dem Wasser des Handelshafens das "Wunder von Oberbilk". Bei der 9. Drachenbootregatta der Stadtwerke Düsseldorf gewinnen die B3 DRAGOMANIACS sensationell das Silber-Finale in der Fun-Class und behaupten damit nach dem Bestzeitranking der beiden Qualifikations-läufe den 6. Platz im Gesamtklassement. Im letzten Jahr gingen die Jugendberufshelfer/innen als Novizen an den Start und landeten prompt auf Platz 39 von 50 Teams. Der "Quantensprung" ist Ergebnis eines systematischen Trainings in drei Trainingseinheiten, so dass die Bestzeit von 1:04,58 eigefahren werden konnte. Als Trommler agieren Beigeordneter Burkhard Hintzsche (1. Qualifikationslauf) und Peter Walbröl (2. Qualifikationslauf + Silber-Finale). Das Motto "In dubio pro Libido" wird auch bei der Siegesfeier im "Schwan" verifiziert.

August 2004

Die Bietergemeinschaft aus JBH, Berufsbildungszen-trum der AWO (BBZ/AWO) und der Gesellschaft für Qualifizierung im Handwerk (GQH) erhält von der Bundesagentur für Arbeit den Zuschlag für die Durchführung von BvB (Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen). Diese neue Maßnahme ersetzt die bis dato aufgelegten Programme wie Grundlehr-gang (G), TIP (Testen, Informieren, Probieren) und Förderlehrgang (F) und baut eine neue Förderstuktur in Grundstufe, Förderstufe und Übergangsqualifizierung auf. Ausgangspunkt ist eine Eignungsanalyse zum Check der Kompetenzen und Fähigkeiten. Mit den Ergebnissen wird ein Qualifizierungsplan aufgestellt. Die Teilnehmer durchlaufen die Förderstufen nachein-ander bzw. können bei entsprechendem Eignungsgrad direkt in die Förderstufe oder Übergangsqualifizierung einmünden. Zu BvB gehört auch Bewerbungstraining, individuelle Sprachförderung und Erwerb des Haupt-schulabschlusses. Ein Bildungsbegleiter ist Ansprech-partner und persönlicher Coach der Teilnehmer. Ziele sind die Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung. Die Maßnahmedauer beträgt maximal 11 Monate. Die JBH führt die Bildungsmaßnahme in den Berufsfeldern Garten-/Landschaftsbau, Hauswirtschaft, Hotel und Gaststättengewerbe, Wirtschaft/Verwaltung durch.

Nov. 2004

Vom 8. bis 12. November findet für junge Frauen aus allen JBH Einrichtungen die Projektwoche "Gesundheit" statt. Im Angebot stehen interessante Veranstaltungen und Workshops, die schnell ausgebucht waren. Presseinfo

Nov. 2004

In der Stadthalle Neuss geht am 26. November 2004 im Rahmen eines gut besuchten Events die Auslobung der Jahrgangsbesten der IHK NRW über die Bühne. Darunter fünf Ex-Azubis von der JBH. Die Ehrung nimmt Daniela Hülsbusch in Empfang. Presseinfo Ihre Geschichte erscheint in der RP am 24. Dezember 2004. Eine Schöne Bescherung... finden wir.

Dez. 2004

"Wir machen einen guten Job" heißt der 4. Aktionstag der "Freunde für B3 e.V." zugunsten der JBH am 5. Dezember 2004 von 13:00 - 18:00 Uhr auf der "Sternchenbühne" des Weihnachtsmarktes am Schadowplatz. Das phantastische Programm mit Weltpremieren moderiert Helmut Rehmsen, bekannt aus Funk und TV. Seine Talkgäste sind u.a. (in chronologischer Folge) Oberbürgermeister Joachim Erwin, Bundestagsabgeordnete Hildegard Müller, Veranstalter des Weihnachtsmarktes Hanns-Jochen Hoffmann und Sozialdezernent Burkhard Hintzsche. Zum Ausklang - traditionell mit Norwegischem Feuer - gibt es vom Veranstalter einen Spendenscheck über 2.500 €. Da capo in 2005. Bilder zu dieser gut besuchten Veranstaltung auf dieser Website in der Sparte Aktuelles.

2005

Januar 2005

Hausbesuch von Beate Kowollik, Journalistin vom WDR. Sie möchte für das >Morgenmagazin< in Erfahrung bringen, warum es die Erfolgsmodelle B3 und AVA nicht mehr gibt. Antworten bekommt sie von Peter Walbröl. Außerdem berichtet ein zufriedener Azubi über seine guten Erfahrungen mit AVA. Hier der Bericht.

Februar 2005

Knisternde Spannung, als am Freitag, 25. Februar 2005, gegen 18:30 Uhr grelles Scheinwerferlicht die Bühne in der JBH Freizeithalle zum Mittelpunkt des Kosmos öffnete: TEENIE STARLIGHT EXPRESS. Was dann an zauberhaften Darbietungen folgte und über 60 Minuten lang das Publikum faszinierte und zu Applaus nach jeder Szene bewegte, kann nur in Superlativen beschrieben werden. Artistisch, ausdrucksstark und atemberaubend inszenierten die jungen Akteure (junge Frauen und ein junger Mann) das Musical im Playback. So professionell und cool, dass sofort die Illusion eines Liveauftritts entstand. Ein unvergessliches Erlebnis, weil alle sofort in den Bann dieser Traumwelt gezogen wurden, aus der man schwer wieder erwachen konnte. Es hat sich alles gelohnt, die vielen Proben bis zur Bühnenreife, das Lernen der Texte, die Choreographie, aber auch die Ängste und das Lampenfieber, zum ersten Mal in Scheinwerferlicht getaucht vor großem Publikum Musiktheater aufzuführen. Dauerhaft bleiben wird bei den Akteuren das Erlebnis, einen einmaligen Erfolg erzielt und geleistet zu haben. Dieses doppelt tolle Gefühl, in der Show an persönlichen Stärken gewonnen und durch persönlichen Einsatz Geld für die Flutopfer in Asien "eingespielt" zu haben, ist Motivation pur für die berufliche Zukunft. Jammerschade, dass es kein da capo gibt. Geburten sind eben einmalig.

Juni 2005

Mit einem Werkstattfest stellt sich die Jugendwerkstatt Froschkönig in ihrem neuen Domizil am Fuße der "Aaper Alpen" vor. Nach dem Umzug aus Flingern hat sich das Team um Martin Lutzmann in der Einrichtung auf der Oberrather Straße schnell eingelebt. Zu den zahlreich erschienenen Gästen gehört auch Frau Hille Erwin, Schirmherrin der "Freunde für B3" und gute Nachbarin der "Frösche".

Juni 2005

»MEISTER DER HERZEN« DUS/HANDELSHAFEN Headquarter im Zelt 21, darum Pole-Position am Bootssteg (das Stück Landweg steil abwärts, das unweigerlich ins Boot führt). Als gesetztes Team um 13:15 Uhr in der letzten Regatta (8. Lauf) des Qualifyings gestartet (17° C Wasser, 22° C Luft, 0,17 km/h Gegenwind). Von starken Teams - wie "Fei Long" (dem späteren 2. Sieger 2005) und "Wildschweinrotte" (gleichfalls in der TOP 5 2005) - flankiert, der Blitzstart auf Bahn 3. Im letzten Strecken-Drittel wegen aquadynamischer Turbulenzen leider die Führung abgegeben, aber immerhin satte: 1:15:12 eingepaddelt. Das reichte dicke für Platz 10 nach dem ersten Durchgang. Doch Zurücklehnen oder Dösen im Teamzelt war nicht angesagt. Strategiemeeting, Briefing und physio-mentale Einstimmung auf die Steigerung. Kurzes Warming-Up. Dann endlich das entscheidende 2. Rennen um 16:30 Uhr - wieder auf Bahn 3 (18° C Wasser, 25° C Luft, 0,33 km/h Gegenwind). Guter Start, Top-Speed und vollsynchron Spitze bis kurz vor dem Zieleinlauf, nur knapp geschlagen von der "Dolphins-Rainbow-Crew". Trotzdem, im Bauch eine Zeit um 1:13. Finale Gefühle. Dann aber die Ernüchterung: 1:17:26. Schock, Zweifel, Ortswechsel: Im nahe gelegenen "Schwan" das Herunterspülen des kollektiven Unmuts. Stimmung kam indes wieder auf, als bei der Siegerehrung Platz 14 fest stand (und bitte nicht 11). P.S.: Die Videoauswertung des Schicksalslaufs ergab objektive 1:12:76 in Echtzeit. Hat uns im Jahr von Einstein die Relativitätstheorie heimgesucht? Viereinhalb Sekunden Differenz! Kann bei Hand-messung schon mal passieren. Darum legen die B3 DRAGOMANIACS auch keinen Einspruch ein, sondern entwerfen schon erste Strategien, um im WM Jahr 2006 aufs Treppchen zu kommen.

Oktober 2005

»DIE JBH WIRD 25 JAHRE JUNG« Im September 1979 als Verein gegründet (siehe: Chronik), nahm die Jugendberufshilfe Düsseldorf e.V. am 1. August 1980 in den Werkhallen an der Emmastraße 20 mit 24 jungen arbeitslosen Menschen und drei Werkanleitern die praktische Arbeit erfolgreicher Jugendberufshilfe auf. Dieses Ereignis ist Anlass, das silberne Firmenjubiläum am Freitag, 28. Oktober 2005, mit einem "Tag der offenen Tür" zu feiern. Die Tore für die zahlreich erwarteten Besucher und Ehrengäste öffnen um 12:00 Uhr. Gegen 13:00 Uhr beginnt der Festakt mit einer Festansprache von Oberbürgermeister Joachim Erwin, der 1980 Vorstandsmitglied der JBH war und seit dem 1. Januar 2004 in seiner Funktion als Chef der Stadtverwaltung Gesellschafter der Jugendberufshilfe Düsseldorf GmbH ist, der jüngsten Tochter im Konzern DUS. Bis 19:00 Uhr sorgt ein abwechslungsreiches Programm für Unterhaltung und vermittelt in Werkhallen und mit Aktionen auf der Bühne positive Eindrücke vom beruflichen Leistungsvermögen der jungen Menschen und der fachlichen Kompetenz ihrer Meister und Anleiter. Wer nun wissen möchte, was über die Aktionsbühne geht, was in den Hallen und Werkbereichen präsentiert wird, wo der JBH Basar mit tollen Angeboten aufgebaut ist und welche Köstlichkeiten die Gastro-Meile bietet, dem empfehlen wir einen Blick in das Programmheft

Nov. 2005

»WACHSTUMSSPRITZE FÜR DAS GEWÄCHSHAUS« Am 9. November 2005 um 12:00 Uhr wird in der JBH Oberrather Straße im Beisein von Frau Julia Michael, Vorsitzende des Vorstands des Aktionskreises "Helft behinderten Kindern", und Herrn Burkhard Hintzsche, Sozialdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender der JBH, die neue Technik im Gewächshaus erstmals in Betrieb genommen. Sieben Arbeitstische mit modernster Anstaubewässerung (Ebbe-Flut-System), eine sensorengesteuerte Klimatechnik für Belüftung und Heizung sowie eine selbststeuernde Schattierungs-automatik konnten von der großzügigen Spende des Aktionskreises "Helft behinderten Kindern" Düsseldorf e.V. in Höhe von € 13.200 für das Gewächshaus angeschafft werden. Dank dieser Installationen ist die optimale Versorgung der Pflanzen an Wochenenden und während Schließungszeiten der Jugendwerkstatt gewährleistet. Geschäftsführer Peter Walbröl spricht dem Aktionskreis den Dank der JBH aus und erinnert an das langfristige Engagement des Aktionskreises zugunsten der JBH: (1.) Die Einrichtung des ComputerCenters (1998) und (2.) den Bau des Gewächshauses (2000) in der JBH Oberrather Straße; (3.) die Anschaffung eines Elektro-Gabelstaplers (2003) für die Recyclerausbildung in der JBH Emmastraße 14. Von der Presse erscheint die Rheinische Post zu dieser Premiere.

Dez. 2005

»WIR MACHEN EINEN GUTEN JOB« Zum fünften Mal in Folge präsentiert sich die Jugendberufshilfe (JBH) am Sonntag, 4. Dezember 2005, ab 13:00 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt, diesmal am Düsseldorfer Rathaus, im Rahmen des Aktionstages der "Freunde für B3". Helmut Rehmsen, "The voice of WDR Morgenmagazin", konnte wieder als Moderator gewonnen werden, führt durchs Programm und talkt mit prominenten Gästen. Unterstützt wird der Aktionstag zugunsten der JBH von der Stadtsparkasse Düsseldorf, die einen Scheck in Höhe von € 3.000 spendet, den Hille Erwin, Schirmherrin der "Freunde für B3", von einem Repräsentanten aus dem Düsseldorfer Finanzkaufhaus in Empfang nimmt. Ein Blick in das Programmheft überzeugt Jung und Alt, wohin es am 2. Advents-sonntag bis gegen 18:00 Uhr die Besucherscharen magisch hinzieht. Für weltweite Publizität sorgt natürlich die Werbebroschüre der DMT (Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH), die mit der falschen Ortsangabe Schadowplatz das interessierte Publikum zu einem angenehmen Bummel durch Düsseldorfs Weihnachtslandschaft zur Aktionsfläche am Rathaus (ver-)führt.

2006

Mai 2006

Zwei Kehrmaschinen stiftet die Flughafen Düsseldorf GmbH der Jugendberufshilfe. Bei der Übergabe in der Jugendwerkstatt Niederrheinstraße sind die drei Geschäftsführer des Flughafens wie auch Vertreter aus Politik und Verwaltung vor Ort. Weitere Infos im Pressetext.

Juni 2006

In einer Auflage von 5.000 Exemplaren erscheint die >Berufe-Fibel<. In dieser Publikation werden sämtliche Ausbildungsberufe bei der Landeshauptstadt Düsseldorf in kurzen Reportagen aus dem Berufsalltag vorgestellt. Den Auftrag zur Konzeption und Redaktion erhielt die JBH vom Hauptamt.

Sept. 2006

Bei der diesjährigen Drachenbootregatta paddelt das Team der DRAGOMANIACS auf Platz 9 und beweist damit einmal mehr, zu den Toppaddlern der Fun-Klasse zu gehören. Für Juni 2007 ist die Reconquista einer Platzierung in der Goldriege erstrebtes Ziel.

Nov. 2006

Mit zwölf Auszubildenden geht in der Jugendwerkstatt Jägerstraße die Ausbildung >Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice< an den Start. In dieser Ausbildung erwerben die künftigen Spezialisten ihre Ausbildungsbausteine bei Kooperationsbetrieben.

Nov. 2006

Mit acht jungen Teilnehmern aus Düsseldorfer Schulen wird an zwei Freitagnachmittagen in Räumen der JBH der zweistufige >Bewerber-Fitness-Test< durchgeführt. Nach der Vermittlung der Grundlagen im 1. Workshop müssen die angehenden Azubis, über das Gewinnspiel der >Berufe-Fibel< ermittelt, fürs Vorstellungsgespräch mit einem Personalexperten im 2. Workshop ihre Bewerbung einreichen.

Dez. 2006

Ein Heimspiel auf dem Schadowplatz ist der in Folge sechste Aktionstag »WIR MACHEN EINEN GUTEN JOB«, der am 2. Adventssonntag von 12:00 bis 15:00 Uhr unter der Moderation von Helmut Rehmsen über die Aktionsbühne geht. Bestes Winterwetter garantiert großes Publikum für die Vorführungen und Aktionen zum Mitmachen. Supporter mit einer Spende von € 500 ist COGNIS Deutschland GmbH.

Weitere Ereignisse in 2006 mit Nachrichtenwert sind vor allem: Auftrag vom Regionalen Einkaufszentrum (REZ) zur Fortsetzung der BvB Auftrag vom Regionalen Einkaufszentrum zur Fortführung der außerbetrieblichen Ausbildungen Start von >JobAct< im Auftrag der ARGE in der Kooperation mit der Projektfabrik Witten Start von >Kooperative Ausbildung< in der Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum der AWO. Zielsetzung ist die Vermittlung von Schulabgängern in die Berufsausbildung bei Partnerbetrieben. Coaching und Förderunterricht bieten die Träger an. Teilnahme am >Werkstattjahr<, einem Programm des Landes NRW für Schulabgänger, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben und sich in den drei Jugendwerkstätten und Praktika für den Ausbildungseinstieg fit machen.

2007

Februar 2007

Guter Start ins neue Geschäftsjahr - mit einer Spende von € 3.000,00 vom Flughafen Düsseldorf GmbH an die Jugendwerkstatt Niederrheinstraße.

März 2007

Premiere des Theaterstücks >Zwischen den Welten< im Forum Freies Theater vor ausverkauften Rängen. Dieses Stück haben die Teilnehmer von >JobAct< selbst entwickelt und unter der Leitung von Detlev Leuschner aufgeführt. Happy End auch für Anne van Rießen, die als Coach die jungen Akteure betreut hat und sie anschließend über Betriebspraktika in die Berufsausbildung vermittelt.

März 2007

Am >Dreck-Weg-Tag< beteiligen sich Einrichtungen der JBH am intensiven Frühjahrsputz. Die BvB "kehrt vor der eigenen Tür" und entrümpelt den Bereich Emmastraße und Oberbilker Allee. Die Jugendwerkstatt Oberrather Straße arbeitet Hand in Hand mit den Akteuren der "Jungen Union" in Oberrath. Auch die Jugendwerkstatt Aldekerkstraße importiert dieses allen Bürgern zugute kommende Großreinemachen ins Linksrheinische.

Juni 2007

Zum diesjährigen Werkstattfest der JBH Oberrather Straße, das unter der Patronage von Herrn Olaf Lehne (CDU), Landtagsabgeordneter NRW, stand, erscheinen viele Besucher, um sich von der Arbeit in den vier Werkbereichen einen Eindruck zu verschaffen.

Juni 2007

Der erste Gemeinschaftsgarten der Landeshauptstadt Düsseldorf auf der Ellerstraße wird feierlich seiner Bestimmung übergeben. Mit der Bauausführung wurde vom Gartenamt die JBH beauftragt. Die Azubis um Ulrich Fritzsch und Stefan Reinschmidt verwandelten in Rekordzeit den zur Mülldeponie verkommenen Platz in einen >Garten Eden<.

Juni 2007

"And the winner is" - die DRAGOMANIACS. Nach zwei packenden Vorläufen holt sich das Team Platz 1 im Bronze-Finale.

August 2007

Von wegen Sommerloch - Als Kooperationspartner der Flughafen Düsseldorf GmbH, die auf dem Flughafen von Passagieren gespendeten Erfrischungsgetränke, Brotaufstriche und Hygieneartikel an die bedürftigen Organisationen zu verteilen, wird die JBH Schauplatz vieler Fernsehdrehs und Hörfunkberichte. RTL, SAT 1, WDR Lokalzeit und ntv bringen Berichte zur Primetime und sorgen für Bekanntheit und Sympathiewerte.

August 2007

Die JBH nimmt mit anderen Unternehmen aus der Landeshauptstadt Düsseldorf an >ÖKOPROFIT< teil. Ziel sind die Einsparungen an Betriebskosten sowie die damit verbundenen Beiträge zum Umweltschutz. Um das Projekt in den Gebäuden und Werkshallen auf der Emmastraße und Oberbilker Allee voranzutreiben, wird ein Umweltteam auf den Plan gesetzt. Nach Abschluss im Frühjahr 2008 wird unter Einbeziehung der übrigen Einrichtungen ein Umweltmanagement implementiert.

August 2007

>JobDance< beginnt mit dem Tanztraining, das die Choreographin Amelie Jalowy mit 20 jungen Menschen aus den drei Jugendwerkstätten aufnimmt. Horizont ist die bühnenreife Inszenierung von Tanztheater, das im Januar 2008 im tanzhaus nrw Premiere hat. Anlass dieser innovativen Maßnahme ist es, dass die Akteure schlummernde Talente und verborgene Fähigkeiten freisetzen und erleben, die für die Bildung sozialer und personaler Kompetenzen wichtig sind. Am Anfang eine Abenteuerreise, die sicher mit einem Furioso endet.

Dez. 2007

Vielleicht zum letzten Mal findet am 2. Adventssonntag auf der Aktionsbühne des Weihnachtsmarktes am Schadowplatz der "Aktionstag der Freunde für B3 zugunsten der JBH" statt. Erfolgsgaranten für diese Schau aus Vorführungen und Mitmachaktionen sind: Moderator Helmut Rehmsen in Höchstform, bestes Glühweinwetter, ein straff getaktetes Programm und ein pyroromantischer Ausklang bei einsetzender Dämmerung. Ob es nach sieben Veranstaltungen in Folge eine Fortsetzung in 2008 gibt, weiß derzeit noch nicht einmal der Veranstalter Düsseldorf Marketing und Tourismus (DMT), da durch den U-Bahn-Bau das Areal um den Schadowplatz für den Weihnachtsmarkt nicht mehr zur Verfügung steht.

2008

Ereignisse aus 2008 befinden sich in ausführlicher Berichterstattung in Aktuelles.

Januar 2008

Premiere von "WANTED" im tanzhaus nrw am Sonntag, 20. Januar 2008 um 18:00 Uhr. Vor ausverkauftem Haus begeistern die sechs >JobDancer< mit dem von der bekannten Choreografin und Tänzerin Amelie Jalowy einstudierten Tanztheaterstück ein fachkundiges Publikum. Ein applausträchtiges "Da capo" gibt es in zwei weiteren Aufführungen am 22. Januar 2008. Daumen drücken, denn das Projekt nimmt am NRW Jugendkulturpreis teil. Eine weitere Auflage von >JobDance< startet im Herbst 2008.

Februar 2008

Am Freitag, 15. Februar 2008, bestaunen Presse und Anwohner die Mega-Graffiti in den Aufgängen des S-Bahnhofs Düsseldorf-Rath. Junge Menschen aus der Jugendwerkstatt Oberrather Straße hatten nach sehr aufwändigen Reinigungsarbeiten unter Anleitung von Graffitkünstlern die kunstvollen Fresken aufgebracht, die Schutz vor den Schmierereien bieten sollen. Die Initiative für diese konzertierte Aktion kam von Sylvia Pantel, Ratsfrau der CDU.

März 2008

JACK'S POT heißt die Theatersensation, die am Samstag, 8. März 2008, in den Kammerspielen FFT zum ersten Mal über die Bühne geht. Dieses zweite Projekt von >JobAct< persifliert Gameshows und Shopping-TV in höchst unterhaltsamer Manier und entzaubert die mediale Verführungsindustrie. Standing Ovation motivieren die jungen Akteure für die nächste Phase: Betriebspraktika und Ausbildungsverträge.

April 2008

Staatsbesuch: Arbeitsminister Karl-Josef Laumann besucht am Freitag, 4. April 2008 die Jugendwerkstatt Jägerstraße, um vor Ort einen hautnahen Eindruck vom Ausbildungsstand der angehenden >Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice< zu gewinnen. Diese Ausbildung gehört zum Landesprogramm "Dritter Weg in der Ausbildung in NRW". Nach der Besichtigung von fünf ausbildungstypischen Lernstationen erläutert der Minister die Philosophie dieses Ausbildungsganges und verschafft sich im Fachgespräch mit Berufsschule, IHK und Kooperationsbetrieben einen Überblick über die Chancen und Perspektiven.

April 2008

Festakt am 29. April 2008 in der Turbinenhalle der Stadtwerke AG. Umweltminister Eckhard Uhlenberg und OB Joachim Erwin halten die Laudatio anlässlich der ersten ÖKOPROFIT-Runde in der Landeshauptstadt. Zu den zehn zertifizierten und ausgezeichneten Betrieben und Organisationen gehört natürlich auch die JBH. Weitere Infos zum JBH Umweltmanagement befinden sich unter Qualitätsmanagement.

Juni 2008

Zur Einweihung des >Karlsgarten< besucht Hildegard Müller, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, die JBH Jugendwerkstatt Niederrheinstraße 25. Höhepunkt der Veranstaltung, zu der Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zahlreich erscheinen, ist das Pflanzen eines Apfelbaums. Der Baum im Herzen der Anlage symbolisiert das aktive Miteinander und die gelebte Nachbarschaftskultur im Düsseldorfer Norden. Der >Karlsgarten< ist ein Beitrag der JBH zur diesjährigen "Entente florale". Informationen zur Philosophie des >Karlsgarten< bietet ein Folder.

August 2008

Dirk Elbers, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, besucht am 1. August 2008 die JBH auf der Niederrheinstraße 25, um sich einen Überblick über die beruflichen Qualifizierungsangebote zu verschaffen. In der Einrichtung werden 32 junge Menschen, die Alg II beziehen, für die Berufsfelder Maler/Lackierer und Garten-/Landschaftsbau und Zierpflanzen fit gemacht. Bereits in diesem Jahr konnten sieben davon in eine Ausbildung vermittelt werden.

Oktober 2008

Roswitha Müller-Piepenkötter, NRW-Justizministerin, besucht die JBH Niederrheinstraße, wo seit August das Projekt >Ableisten von Sozialstunden< mit 12 Plätzen in der Modellphase läuft. Bevor sie mit Delegation die Einsatzorte >Spee-Biotop< und >Lantz'scher Park< besichtigt, wird ihr das Düsseldorfer Netzwerk Übergangsmanagement - vom Strafvollzug in die Integration - in Kooperation von Justiz, Jugendhilfe und Arbeitsmarkt in Referaten von Burkhard Hintzsche (Sozialdezernent), Johannes Horn (Jugendamtsleiter) und Peter Walbröl (GF der JBH) vorgestellt.

Oktober 2008

Eine zwanzigköpfige Delegation aus China, die auf Einladung der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum einwöchigen Fachaustausch in NRW unterwegs ist, besucht die Jugendberufshilfe, um sich über die Optionen zur beruflichen Integration zu informieren. In der Ausbildungswerkstatt Zerspanungstechnik und im Ausbildungszentrum >Recycling< können die Gäste Eindrücke über die Qualität der Ausbildung in den technischen Berufen gewinnen. Als Gastgeschenk und Erinnerung erhalten die Besucher aus Fernost eine CNC-gefertigte Miniaturausgabe des Rheinturms.

Weitere Ereignisse in 2008 mit Nachrichtenwert sind vor allem:Standortverlagerung von BvB (Wirtschaft und Verwaltung) und >Kooperative Ausbildung< in die neue Dependence Siegburger Straße 70 Neuer Trägerpartner im >Rather Modell< mit Sitz auf der Oberbilker Allee 310. Infos

2009

Ereignisse aus 2009 befinden sich in ausführlicher Berichterstattung in Aktuelles.

Februar 2009

Am Dienstag, 10. Februar 2009 überreichen um 13:30 Uhr in Anwesenheit der Presse Herr Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, und Herr Michael Hanné, Leiter Aviation und Zentrales Infrastrukturmanagement, in der JBH Niederrheinstraße 25 einen Spendenscheck über € 6.297,21 für die Unterstützung von Projekten im >Netzwerk Lohausen<. Für das Netzwerk Lohausen nehmen Herr Burkhard Hintzsche, Beigeordneter der Landeshauptstadt und Vorsitzender des Aufsichtsrates der JBH, Geschäftsführer Peter Walbröl und Jürgen Gocht, Chef der Niederrheinstraße, die stolze Summe entgegen. Die Bezirksvertretung ist durch Herrn Joachim Klucke vertreten. Vom Airport Bürgerbüro nimmt Frau Veronika Bappert an der Übergabe teil.

Februar 2009

Mittwoch, 11. Februar 2009, gegen 20:15 Uhr: Nach einer Stunde spektakulärem Theater aus Tanz, Video und Martial Arts bricht der Orkan los. Mit nicht enden wollendem Applaus und Standing Ovation bedanken sich 318 Besucher im ausverkauften Großen Saal im tanzhaus nrw Düsseldorf für die perfekte Inszenierung und professionelle Darbietung eines Tanztheaters der Extra-Klasse. Zu einem unter die Haut gehenden Soundtrack präsentieren die jungen Jobdancer eine Fülle tänzerischer und artistischer Leistungen in einer neuen Dimension von Ausdruck und Bewegung. >DROP< vermittelt sich als eine Geschichte, die sich mit Tanz und Bildern erzählt und Antworten auf alle möglichen Fragen gibt, bevor Fragen überhaupt gestellt werden können. Dunkel und rätselhaft zu Beginn, ohne erkennbare Orientierung, mit körpersprachlicher Kommunikation kaum deutbarer Symbole, wird nach und nach in der Korrespondenz von Tanztheater und Videosequenzen die Projektarbeit in all ihren Facetten beleuchtet und kommt das mit >DROP< verbundene Anliegen zur Sprache. Eine Sprache, die als Synthese aus Musik, Körpern, Bildern und Gegenständen jeden erreicht. Nach der überzeugenden Aufführung nutzen die Premierengäste, darunter Prominenz aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, bei einem Empfang im Foyer die Gelegenheit zum Austausch und zum Gespräch mit den Jobdancern. Am 12. Februar 2009 findet ab 11:00 Uhr die Schülerveranstaltung vor ausverkauftem Haus statt.

Juni 2009

Am Freitag, 5. Juni 2009, besucht die Justizministerin des Landes NRW die JBH Niederrheinstraße, um sich einen Überblick über den Sachstand der Projekte >Ableistung von Sozialstunden< und >Gelbe Karte< zu verschaffen, die in Kooperation mit der Justiz, Polizei und Jugendgerichtshilfe in Lohausen durchgeführt werden. Zum Besuch von Frau Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat Herr Oberbürgermeister Dirk Elbers eingeladen, der vom Beigeordneten Burkhard Hintzsche zum Empfang der Frau Ministerin vertreten wird. Herr Johannes Horn, Leiters des Jugendamts, und Peter Walbröl stellen in ihren Beiträgen das Netzwerk und die Umsetzung der Projekte vor Ort vor. Auf dem Programm steht auch die Besichtigung der Einsatzorte der JBH, wo die Arbeitsstunden abgeleistet werden. Zum Besuch von Frau Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter erscheinen zahlreich Repräsentanten aus Justiz, Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Weitere Informationen bieten die Presseinformation des Ministeriums und die Presseinformation der Landeshauptstadt Düsseldorf. Filmbeiträge senden RTL West und WDR Lokalzeit.

Juni 2009

Bei prächtigem Sommerwetter öffnet am Mittwoch, 17. Juni 2009, in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr die Jugendwerkstatt Aldekerkstraße ihre Tore für Nachbarn, Freunde des Hauses, Presse und zahlreiche Vertreter aus Politik, Schulen, Verwaltung und Wirtschaft. Erster prominenter Besucher ist die Erste Bürgermeisterin, Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie lässt sich, wie weitere an der Arbeit in der Einrichtung interessierte Besucher, durch die Werkbereiche führen. Ein abwechslungsreiches Programm sorgt für Spannung und Unterhaltung. Anlaufstelle ist wieder das allseits geschätzte Cateringareal "linksrheinisch, sodass alle Besucher auf ihre Kosten kommen.

Juni 2009

Mittwoch, 24. Juni 2009, Punkt 11:00 Uhr zerschneidet eine Schülerin, assistiert von Burkhard Hintzsche, Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf, unter Applaus der mehr als fünfzig Gäste aus Politik, Schulen und Verwaltung das rot-weiße Band und eröffnet symbolisch das neue Domizil der Halle 14 in der Oberbilker Allee 310. Bis gegen 13:00 Uhr haben Presse und Besucher die Gelegenheit, einen Ausschnitt Arbeitsalltag >Rather Modell< zu erleben und die Akteure kennen zu lernen.

Oktober 2009

Von der IHK zu Düsseldorf wird die JBH für herausragende Leistungen in der Berufsausbildung mit einer Urkunde >Die Besten< ausgezeichnet.

Dezember 2009

Nach einjähriger Pause wird das theaterpädagogische Projekt JobAct® zum dritten Mal im Auftrag der ARGE Düsseldorf durchgeführt (siehe: Sonderprojekte). Zur Halbzeit veranstaltet das Presseteam von JobAct® am 16. Dezember vormittags in der Theaterhalle der Freizeiteinrichtung Icklack einen Werkstattbesuch für die Düsseldorfer Presse. Für den obligatorischen Blick hinter die Kulissen hat das junge Ensemble einige Szenen aus „Ottos Eleven“ vorbereitet, dem aus eigenen Ideen unter der Leitung des Theaterpädagogen und Dramaturgen Stefan Filipiak entwickelten Theaterstück. Uraufführung ist am 17. Dezember 2010. Beim abschließenden Pressegespräch sind Christian Wiglow (ARGE Düsseldorf), Lukas Harlan (Projektfabrik Witten e.V.) und Peter Walbröl (JBH) mit von der Partie.


Die JBH - Hier und jetzt

ab 2010 bis heute

2010 ist das Jahr der JBH Düsseldorf. Das 30-jährige Bestehen des Vereins gibt Kraft und Zuversicht nach Krisenzeiten in der Wirtschaft. Die JBH ist nach wie vor eine wichtige Anlaufstelle zwischen Jugend und Beruf.

Datum

Anlässe / Ereignisse / Fakten

Januar 2010

In der Villa Lantz (im Lantz’schen Park in Lohausen) findet am 18. Januar ab 11:00 Uhr im festlichen Rahmen die Übergabe des mit € 7.000,00 dotierten Schecks der Flughafen Düsseldorf GmbH an die JBH statt. In Anwesenheit der Justizministerin des Landes NRW, Frau Roswitha Müller-Piepenkötter, dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dirk Elbers und zahlreich erschienenen Gästen aus Brauchtum, Justiz, Politik, Verwaltung und Wirtschaft überreicht Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsleitung von Düsseldorf International, dem GF der JBH, Peter Walbröl, den symbolischen Scheck. Mit dieser Summe unterstützt die Flughafen Düsseldorf GmbH die im Düsseldorfer Norden angesiedelten Projekte >Ableistung von Sozialstunden< und >Gelbe Karte<, die von der Jugendberufshilfe in Kooperation mit der Justiz, der Polizei und der Jugendgerichtshilfe durchgeführt werden. In ihren Ansprachen würdigen die Justizministerin, Oberbürgermeister Dirk Elbers und Beigeordneter Burkhard Hintzsche die erfolgreichen Aktivitäten zur Reduzierung der Jugendkriminalität und vor allem das vorbildliche Engagement des lokalen Netzwerkes Lohausen, das die rasche Implementierung der Projekte tatkräftig unterstützt hat.

Februar 2010

Vor ausverkauftem Haus geht am Samstagabend, 17. Februar, in der Theaterhalle der Freizeiteinrichtung Icklack die Premiere von „Ottos Eleven“ über die Bühne. In diesem facettenreichen Stück begleiten die Zuschauer eine abenteuerliche Reise von elf jungen Menschen von Düsseldorf nach Amsterdam. Jeder in Ottos Bus hat andere Gründe und Ziele für diese Reise. Doch eines verbindet diese Glückssucher: ihnen fehlt das Startkapital, um ihre Lebenspläne zu verwirklichen. Nach einer turbulenten Odyssee - seltsame Zufälle, zwielichtige Begegnungen, Mythen und Liebe - gibt es natürlich ein Happy End. Anlass von Standing Ovation des begeisterten Publikums.

Juni 2010

Im festlichen Rahmen einer von Presse und Fachöffentlichkeit gut besuchten Abschlussveranstaltung präsentiert sich das Projekt „Koscheres Kochen und koscherer Service“ am Mittag des 9. Juni im JBH Ausbildungsrestaurant L’Abbaye. Der israelische Starkoch Avi Steinitz und seine „frisch“ zertifizierten Mitstreiter aus dem Ausbildungszentrum Gastronomie verwöhnen ihre Gäste mit Leckerbissen, die nach den strengen Vorschriften der Kashrut zubereitet worden sind. Ziele dieser Zusatzqualifizierung sind, die Beschäftigungschancen der angehenden Köche zu steigern, das interkulturelle Miteinander zu stärken und einen Impuls an die Gastronomie zu senden, das bestehende internationale Angebot mit „Koscheren Speisen“ zu bereichern (siehe: News).

Juli 2010

Am 1. Juli feiert die JBH ihr dreißigjähriges Bestehen. Den Auftakt bildet ab 10:00 Uhr in der bis auf den letzten Platz gefüllten Freizeithalle ein Festakt mit Ansprachen der Laudatoren: Oberbürgermeister Dirk Elbers, Peter Jäger (Agentur für Arbeit Düsseldorf) und Jürgen Schattmann (Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration/NRW). Peter Walbröl dankt in seiner Ansprache den Laudatoren und den zahlreich erschienenen Repräsentanten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Schulen und Bildungsträgern für die gute Zusammenarbeit in den Kooperationen und Netzwerken, die den Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg bilden. Zum Abschluss des offiziellen Teils wird eine fünfstöckige Geburtstagstorte von Oberbürgermeister Dirk Elbers und Peter Walbröl unter Applaus der Gäste angeschnitten. Ab 11:00 Uhr -das Thermometer zeigt bereits 30°C - zieht es die vielen Besucher zunächst zur Gastro-Meile im Innenhof der Emmastraße 20. Im Rahmen eines „Tags der Offenen Tür“ nutzen bis zum Ausklang gegen 16:00 Uhr zahlreiche Besucher die Einladung, das „Innenleben“ der JBH kennen zu lernen und sich einen Eindruck von der Arbeit mit den jungen Menschen zu verschaffen (siehe: News).

August 2010

Flutopfer Pakistan

Die stärksten Monsunregenfälle seit 80 Jahren führen zu verheerenden Überschwemmungen in großen Teilen Pakistans mit 14 Millionen Betroffenen. Der Informationsminister der Provinz Khyber spricht von „ der schlimmsten Katastrophe in unserer Geschichte“ und ergänzt, „dass die Infrastruktur dieses Provinz bereits durch den Terrorismus zerstört war. Was davon übrig war, wurde von den Fluten beseitigt“.

Auch wenn wir mittlerweile gemeinsam ein „globales Dorf“ bewohnen: Mit medialer Informationsüberflutung und ständigen Hiobsbotschaften wächst auch die Gewöhnung oder der Reflex, vor dem ubiquitären Elend die Augen zu schließen.

Sympathisch, dass das Bistro-Team über den eigenen Tellerrand hinausschauend, spontan zu einer Hilfsaktion aufruft und bereits nach wenigen Stunden 225 € auf das Spendenkonto der ARD überweisen kann.

Unsere Wertevorstellungen – vorleben und sich daran messen lassen

Organisationen und Unternehmen definieren sich nicht nur über ihre konkreten unternehmerischen Ziele, sondern insbesondere auch durch die Werte, die als Orientierung für das Verhalten und Handeln nach innen und außen dienen und damit konstitutiv für das Leitbild, die jeweilige Firmenphilosophie und die Unternehmenskultur sind.

Im Rahmen der Fortbildung „Führen und Leiten“, die von November 2009 bis Februar 2010 stattfand, haben sich die Geschäftsleitung und die Leitungskräfte auf einen eigenen Kanon von Werten verständigt, der ihnen im Rahmen ihrer jeweiligen Tätigkeiten als Orientierung dienen und der von ihnen vorgelebt werden soll.

Dieser Wertekanon, der sich nun auch im QM-Handbuch findet, wird von den jeweiligen Einrichtungs- und Projektverantwortlichen, die sich explizit daran messen lassen wollen, mit allen Mitarbeitenden der Jugendberufshilfe besprochen.

September 2010

The same procedure as every year ...

Nach den frühjährlichen Maßnahmeausschreibungen heißt es regelmäßig, die damit verbundenen Unwägbarkeiten bis zur Entscheidung im Sommer auszuhalten. Und wenngleich sich in der Vergangenheit das rheinische Motto „Et hätt noch immer jot jejange!“ weitgehend bestätigt hat, heißt das dennoch je nach Verantwortungsgrad oder Temperament: Bangen, Verdrängen oder Aussitzen.

Doch der diesjährige Ausschreibungsmarathon, in dem binnen weniger Wochen die Angebote für 4 Reha-Ausbildungen, die BvB und den „3. Weg“ simultan abgearbeitet werden müssen, führt selbst gestandene „Konzeptionslyriker“ an ihre Grenzen. –  Letztlich kann aber auch dieses Jahre wieder Entwarnung gegeben werden: Alle integrativen Ausbildungen inklusive der BaE integrativ „3. Weg“ NRW sowie die Berufsvorbereitung werden gewonnen und starten wie geplant zum September.

Oktober 2010

Mehr als nur Döner: Jugendaustausch Düsseldorf – Istanbul

Während der internationale Schüleraustausch für viele Jugendliche, in erster Linie Gymnasiasten, seit Jahren fest etabliert ist, findet ein internationaler Jugendaustausch  „im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit nicht in großem Umfang statt“.[1]

Das Jugendamt Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendaustausch als „organisierte Treffen von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern zum Zweck der Völkerver­ständigung, der Versöhnung, oder – moderner – des interkulturellen Lernens (...)  erneut zu aktivieren und sukzessive auszubauen.“ Bemerkenswert ist, dass insbesondere den Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden soll, die von solchen Maßnahmen selten oder gar nicht angesprochen werden.

Für das konkrete Projekt, den Austausch mit Jugendlichen aus Istanbul, wurden zwei Gruppen von Jugendlichen ausgewählt: zum einen Jugendliche und junge Erwachsene des Düsseldorfer Jugendrates, zum anderen 8 Auszubildende des Ausbildungszentrums Gastronomie der JBH.

Nach drei Vorbereitungstreffen geht es für beide Gruppen mit ihren Betreuern am 10.10.2010 Richtung Istanbul los. Hier lernt man zunächst mit den Vertretern des türkischen Jugendrates und eines Berufskollegs die Gastgeber und Ansprechpartner für die kommenden Tage kennen.

Auf dem gemeinsamen Programm beider Gruppen stehen für die 5 nächsten Tage Besichtigungs- und Kulturprogramme, bei denen Istanbuler Highlights wie die Hagia Sophia, die Blaue Moschee natürlich ebenso wenig fehlen dürfen, wie der Besuch des Großen Basars.

Die verbleibende Zeit gehen die beiden Gruppen getrennte Wege: Während sich die Düsseldorfer VertreterInnen des Jugendrats mit ihren türkischen „Amtskollegen“ über ihre jeweilige Arbeit und jugend- und sozialpolitische Fragen austauschen, steht für die Auszubildenden (4 Köche und 4 Restaurantfachleute) und deren Ausbilder der Austausch mit dem türkischen Berufskolleg, der Besuch eines Feinschmeckerrestaurants und vor allem die praktische Mitarbeit in Küche und Restaurant im Vordergrund.

Nach einem gemeinsamen Kochen und Mittagessen beider Gruppen und einem letzten Nachmittag zur freien Verfügung bietet der Freitagabend Gelegenheit für alle Beteiligten, sich über die vergangene Woche auszutauschen und die erlebnisreiche Woche bei Essen und Kulturprogramm nochmals Revue passieren zu lassen.


[1] Zitate, sofern nicht anders angegeben, aus: Jugendaustausch
Düsseldorf – Istanbul – Sachbericht 2010 / 2011 des Jugendamtes
der Landeshauptstadt Düsseldorf

Dezember 2010

Die Einsamkeit des QM-Beauftragten I - Maßnahmeprüfung

QM-Beauftragte haben es wirklich nicht leicht: Grundsätzlich als Bemühen um ständige Qualitätsverbesserung von allen begrüßt, zeitigen sowohl interne Audits als auch externe Zertifizierungen mit schöner Regelmäßigkeit bereits im Vorfeld hektische Betriebsamkeit, kollektives Stöhnen und vereinzelte Unmutsbekundungen. Der QM-Beauftragte ist nun plötzlich sehr allein ...

Letztlich zeigt sich dann aber spätestens bei den Prüfungen durch die Agentur, dass die „Generalproben“ durchaus ihren Sinn hatten.

So erreicht die JBH bei der Prüfung der integrativen Ausbildungen im Dezember 2010 – ausgerechnet am 13. – in der Emmastraße sowie in der Eulerstraße mit 87,39% einen Spitzenwert.

Die Prüfung der Arbeitsgelegenheiten am 18.01.2011 fällt mit 81,59% zwar auf den ersten Blick etwas schwächer aus, muss aber mit Blick auf die bundesweiten Ergebnisse für diesen Maßnahmetyp, die sehr viel niedriger liegen als in den Ausbildungen,  (mindestens) ebenso positiv bewertet werden.

Entsprechend weicht die Anspannung Stolz und Zufriedenheit. Und der QM-Beauftragte ist wieder ein gern gesehener Kollege ...

 

Nikolausüberraschung für die Jüdische Gemeinde

Am 06.12.2010 wird in einem feierlichen Rahmen die Ausstellung „Wasser ist Leben – 60 Jahre Wüstenstaat Israel“ in der Wandelhalle des Landtages eröffnet. Die Jugendberufshilfe, die etwa über die Pflege des Jüdischen Friedhofs oder das gemeinsame Projekt „Koscheres Kochen“ seit Jahren mit der Jüdischen Gemeinde verbunden ist, trägt mit einer fast mannshohen „Chanukkia“ – einem traditionellen neunarmigen Leuchter – zur authentischen Atmosphäre bei.

Entworfen und angefertigt wurde der Leuchter von der Ausbildungsabteilung Zerspaner/Fräser, die es sich auch nicht nehmen ließ, die „Inbetriebnahme“ ihres Werks durch den Rabbiner Herrn Soussan im Landtag live zu verfolgen.

Bewerbungstraining mit Neuntklässlern der Adolf-Reichwein-Schule (1. Stufe)

Um die Chancen von Schulabgängern aus Hauptschulen auf einen Ausbildungsvertrag zu optimieren, führen die „Freunde für B3“ bereits zum dritten Mal in Folge ein mit zwei Workshops modular ausgerichtetes Bewerbungstraining mit Neuntklässlern der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Adolf-Reichwein-Schule in Düsseldorf-Oberbilk durch.

Im ersten Workshop, der in zwei Gruppen an den Freitagen 10. und 17 Dezember 2010 in der Zeit von 13:30 bis 17:30 Uhr in Seminarräumen der JBH stattfindet, werden die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt: Die für die Stellensuche angebotenen Informationsquellen zu nutzen, eine ansprechende Bewerbung zu formulieren, einen tabellarischen Lebenslauf zu verfassen und sich auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer die Aufgabe, sich schriftlich um eine Ausbildung im gewählten Beruf zu bewerben. Hierzu erhalten sie Angebote aus Lehrstellenbörsen von Unternehmen mit Internetauftritt, damit sie sich auf Fragen zum Unternehmen vorbereiten und in ihren Bewerbungsschreiben gezielt auf die Anforderungsprofile eingehen können. Sämtliche Teilnehmer erhalten einen Gutschein für den Besuch eines Fotostudios, um dort ein professionelles Bewerberfoto für das Deckblatt der Bewerbungsmappe produzieren zu lassen.

Die nach einer Abgabefrist von vier Wochen eingereichten Bewerbungsunterlagen werden auf Fehler geprüft und mit Angaben zu Korrekturen und Verbesserungen den Teilnehmern wieder ausgehändigt. Innerhalb einer Woche müssen die Dokumente nochmals überarbeitet und eingereicht werden. Nach dieser Korrekturphase werden die optimierten Bewerbungsmappen dem Kooperationspartner BAIN & Company Inc. Düsseldorf ausgehändigt. Mit diesem Strategieberatungsunternehmen arbeiten die „Freunde für B3“ im Rahmen dieses Angebots seit drei Jahren erfolgreich und intensiv zusammen. Von BAIN werden die Teilnehmer schriftlich zum zweiten Workshop, dem Vorstellungsgespräch, mit festen Terminen an zwei Freitagen im 1. Quartal 2011 eingeladen.

Fortsetzung siehe: Februar 2011

Januar 2011

Sozialstunden und "Gelbe Karte"

Die kriminalpräventiven Modellprojekte „Sozialstunden“ und „Gelbe Karte“ im Düsseldorfer Norden haben sich nach allgemeiner Einschätzung aller Netzwerkpartner durchweg bewährt und wurden in der Vergangenheit derart nachgefragt, dass die Platzzahl für beide Projekte von 24 auf 48 verdoppelt wurde.

Februar 2011

Die Einsamkeit des QM-Beauftragten II - Überwachungsaudit

Im Vorfeld: Betriebsamkeit statt Hektik, Selbstironie statt Missmut ... allmählich gewinnen allen Beteiligten Routine und die entsprechende Sicherheit. Und so geht das erfolgreiche Überwachungsaudit (nach DIN EN ISO 9011:2008 und AZWV) am 14. und 15. Februar 2011 dann letztlich doch recht entspannt über die Bühne.

Und der Winter hat seine Schrecken vorerst verloren.

Vorhang auf für Standing Ovations

Am Abend des 24. Februar 2011 stieg bei den Akteuren das Lampenfieber auf gefühlte 39° C. Fünf Monate hatten die jungen Menschen, Teilnehmer von JobAct®, mit ihrem einfühlsamen Regisseur, dem Theaterpädagogen Stefan Filipiak, engagiert ihre Ideen und kreativen Anregungen für ein spektakuläres Theaterprojekt Schritt für Schritt bis zur Bühnenreife umgesetzt. „Four Stories, One Melody“ erlebt an diesem nebligen Winterabend in der Freizeitstätte An der Icklack vor zahlreich erschienenen Besuchern ab 20:00 Uhr seine Weltpremiere. Clou war vor allem die Surround-Optik, denn - neben einer „klassischen“ Hauptbühne - spielten die Stories auf drei peripheren Filialbühnen, sodass die Zuschauer, im Zentrum des Geschehens gefangen, ständigen Perspektivwechseln ausgesetzt waren. Kam gut, den Zuschauer in die Manege zu verbannen, damit er die am Horizont sich abspielenden Szenen - in den thematischen Facetten von Treue, Liebe, Hoffnung, Sehnsüchten, aber auch Enttäuschungen, Frustration und Gewalt - hautnah miterleben konnte. Eine „Bestandsaufnahme“ der Situation der jungen Akteure – dabei weniger Sprechtheater, mehr Musical mit schönen Stimmen und Instrumenten. Die Stories zogen die Zuschauer in den Bann, bis zum Finale. Mit lang anhaltendem Beifall zollten die Zuschauer (darunter Beigeordneter Burkhard Hintzsche, Christian Wiglow vom Jobcenter Düsseldorf, Geschäftsführer Peter Walbröl, Projektleiter Lucas Harlan von der Projektfabrik Witten und Journalisten) den jungen Akteuren Respekt für diese großartige Leistung. Soweit die feuilletonistische Sicht des Events.

Wer nun meint, JobAct® sei einer dieser vielen Casting-Agenturen für Scripted Reality-Formate, wie „Zwei bei Kallwass“ oder „Die Schulermittler“, liegt völlig daneben. JobAct® ist ein Projekt, das von der Projektfabrik Witten entwickelt und in Kooperation mit der JBH in Düsseldorf durchgeführt wird. Die jungen Leute bis 25 lernen, über eine theaterpädagogische Intervention, ihre Persönlichkeit zu stärken, ihre kreativen Potentiale zu erkennen, Primärtugenden zu festigen und ihren Kopf für den Einstieg in Ausbildung frei zu machen. Parallel zum Theaterprojekt sorgt ein intensives und professionelles Bewerbungsmanagement, in dem Rena Schölzig die Regie führt, dafür, dass Betriebspraktika mit Option auf einen Ausbildungsvertrag zustande kommen. Dabei kann Rena Schölzig die in der Theaterarbeit entwickelten und frei gesetzten Stärken und Stimmungen nutzen, damit sie sich als Ausdruck von Souveränität in der Sache in ansprechenden Bewerbungen niederschlagen.

Bewerbungstraining mit Neuntklässlern der Adolf-Reichwein-Schule (2. Stufe)

Zu den Bewerbungsgesprächen mit Mitarbeitern von BAIN werden die Teilnehmer der Gruppe 1 zum 25. Februar 2011 und die Teilnehmer der Gruppe 2 zum 18. März 2011 in die Firmenzentrale von BAIN, Standort Düsseldorf Medienhafen (Hafenspitze), eingeladen. An diesen beiden Freitagvormittagen führen Mitarbeiter von BAIN in Konferenzräumen den zweiten Workshop, die Simulation eines Vorstellungsgesprächs „in Echtzeit“, durch. Die Vorstellungsgespräche werden anhand der Bewerbungsunterlagen geführt und dienen dazu, den Ablauf eines echten Bewerbungsgesprächs zu simulieren. Dabei erleben die Teilnehmer, mit welchen möglichen Interviewsituationen sie konfrontiert werden können. Im anschließenden Feedback werden Stärken herausgestellt und Schwächen besprochen. Dazu geben die Berater Empfehlungen, wie die Schülerinnen und Schüler ihren Auftritt in Zukunft noch optimieren können. Nach Abschluss dieses einstündigen Kommunikationsauftritts erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

Ein „Erlebnis mit Ergebnis“: Es wurden Hemmschwellen überwunden (aus dem vertrauten Klassenzimmer in die Bürowelt eines Beratungsunternehmens), es wurde - in adretter Kleidung - ein Gespräch mit einem jungen Personalprofi mit Prestigewert (weltweit agierende Berater) geführt, die Teilnehmer erfuhren in diesem Ambiente und Ablauf eine Wertschätzung ihrer jungen Persönlichkeit, sie erhielten mit der Visitenkarte ihres Gesprächspartners das Angebot, ihren Ansprechpartner im späteren Bewerbungsverfahren für Hilfestellungen zu kontaktieren, und haben somit einen Experten „an der Hand“. Pluspunkte, die für die Nachhaltigkeit dieser Veranstaltung sprechen. Die Zuversicht wird gestärkt und die Motivation gefördert, mit diesen gewonnenen Erfahrungen und Vorkenntnissen den Übergang Schule - Beruf aus eigener Kraft zu meistern.

Das Team von BAIN beteiligt sich an dieser Veranstaltung im Sinne einer „Social Impact Initiative“. Dieses ehrenamtliche Engagement im sozialen bzw. karitativen Bereich ist in vielen US-amerikanischen Unternehmen in Form eines „Social Impact Days“ Bestandteil der Unternehmensphilosophie und der „Human Relations“.

Für den Zeitraum Herbst 2011 und Frühjahr 2012 ist die vierte Staffel geplant. Außerdem wird zurzeit ein Angebot für „Insassen“ der Jugendarrestanstalt (JAA) erstellt, die an einem Bewerbungstraining interessiert sind.

Informationen über Konzept und Ablauf des Bewerbungstrainings sowie über den Förderkreis „Freunde für B3“ finden sich auf der Internetseite unter www.b3-freunde.de

März 2011

Tsunami und GAU

Die News zur spontanen Hilfsaktion angesichts der Überschwemmungen in Pakistan endeten mit der Frage: To be continued?

Angesichts der Bilder aus Japan keine Frage für das Bistro-Team, das bereits im Vorfeld der städtischen Spendenaufrufe mit dem Verkauf von Fruchtcocktails und Riesensparschwein Spenden für die Betroffenen sammelt, eine Aktion, der sich auch das Ausbildungsteam der Eulerstraße anschließt.

Thementag „Mädchen und Gewalt“

Es gibt Bereiche, auf die der Marketingslogan „Tue Gutes und rede drüber“, nur bedingt Anwendung findet. So arbeiten beispielsweise die Mitarbeiterinnen des Mädchenarbeitskreises häufig an sensiblen Themen, die einen geschützten Rahmen und eine absolute Vertraulichkeit erfordern.

Auf der anderen Seite können aber sowohl die Erkenntnis, mit seinen oft traumatischen Erfahrungen nicht alleine zu sein, als auch der Austausch mit anderen Betroffenen auch befreiend wirken.

Insofern ist die Idee, am 21. März einen Thementag „Mädchen und Gewalt“ in der Jugendwerkstatt Oberrather Str. auszurichten, beiden Überlegungen geschuldet. Nach entsprechender Arbeit in den einzelnen Gewerken und Maßnahmen bot sich hier allen Mädchen und jungen Frauen der JBH die Möglichkeit, sich umfassend mit der Gewaltthematik auseinanderzusetzen und Vorbeugungs- oder auch Bewältigungs­strategien kennenzulernen. Zum anderen hatten alle Beteiligte die Sicherheit, dass Persönliches „im Raum bleibt“.

April 2011

Mehr als nur Kartoffeln: Jugendaustausch Istanbul – Düsseldorf

Im Gegenzug zum Besuch der Düsseldorfer Jugendlichen in Istanbul im Oktober des letzten Jahres sind vom 24. bis 30.4. 2011 die türkischen Jugendlichen zu Gast in der Landeshauptstadt. Hoş geldinez.

Auf dem gemeinsamen Besichtigungs- und Ausflugsprogramm finden sich nicht nur die obligatorischen historischen, kulturellen und architektonischen Must-Sees der Landeshauptstadt von Altstadt bis Zons, sondern getreu dem rheinischen Motto „Man muss och jönne könne“ auch die Besichtigung einer benachbarten Domstadt.

Während für den einen Teil der türkischen Gäste der Austausch mit dem Düsseldorfer Jugendrat und Einblicke in sozialpolitische Fragestellungen im Vordergrund stehen, heißt es für die andere Gruppe in Küche und Restaurant Hand anzulegen.

Neu für die türkischen Schüler ist u.a. das duale Ausbildungssystem: Während in der Türkei dem Einsatz in Küche und Restaurant zunächst die theoretische Ausbildung an den Berufskollegs vorgeschaltet ist, stehen ihre deutschen „Kollegen“ vom ersten Ausbildungstag an in der Praxis.

Über den handfesten Einsatz im Ausbildungszentrum hinaus verschaffen sich die türkischen Gäste durch Besuche der Universitäts-Mensa, des Hyatt Regency sowie weiterer „In-Gastronomien“ einen Überblick über die berufliche Praxis ihrer Gastgeber. Den authentischsten Einblick in die rheinische Lebensart, insbesondere die Ess- und Trinkkultur, vermittelt aber vermutlich der letzte Abend in der Traditionsbrauerei „Im Füchschen“.

Organisatoren und Teilnehmer beider Nationen ziehen nach Abschluss des Projekts eine uneingeschränkt positive Bilanz und attestieren dem Austausch „einen tiefgreifenden und nachhaltigen Erfolg bei den teilnehmenden Jugendlichen aus Düsseldorf“.

Mai 2011

Antrittsbesuch bei der JBH

Am 19. Mai 2011 wird Herr Thomas Jarzombek, MdB (CDU), in der Einrichtung auf der Niederrheinstraße 25 von Geschäftsführer Peter Walbröl, Beigeordneten Burkhard Hintzsche und Einrichtungsleiter Jürgen Gocht zum ersten offiziellen Besuch der JBH seit seiner Wahl in den Bundestag im Herbst 2009 empfangen. Als ordentliches Mitglied des Bundesausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - mit seinem thematischen Schwerpunkt „Jugendkriminalität“ - gilt sein besonderes Interesse den kriminalpräventiven Projekten „Sozialstunden“ und „Gelbe Karte“, die hier in seinem Wahlkreis seit 2008 mit großem Erfolg in Kooperation mit Justiz und Jugendgerichtshilfe durchgeführt werden. Eine Besichtigung der Lokalitäten und die intensiven Gespräche mit Fachkräften und jungen Menschen, die hier Sozialstunden im Grünbereich ableisten, vermitteln ihm einen Eindruck vom hohen Wirkungsgrad dieser Maßnahmen und bieten Anlass, über Ansätze zur Optimierung und konzeptionelle Fortschreibungen zu diskutieren. Sein Eindruck: „Die Projekte zur Kriminalprävention bei Jugendlichen in Düsseldorf sind vorbildlich und die Erfolgsquote bei erstmalig auffällig gewordenen Jugendlichen ist enorm“.

Lenamania

Düsseldorf steht ganz im Zeichen des Eurovision Song Contests und damit im Fokus des internationalen Medieninteresses: Für die „Stadttochter“ Jugendberufshilfe ein klarer Fall für ein kreatives Brainstorming ...

Die Angebote, die den Event-Verantwortlichen seitens der JBH offeriert werden, reichen von Frühstücksangeboten, Lunchpaketen, Fahrdiensten bis zur großflächig-farbenfrohen Einsaat der Landepisten auf dem Düsseldorfer Flughafen.

JBH zeigt Flagge - Realisiert wird zunächst eine großzügige Beflaggung der Einrichtung Niederrheinstraße mit den Nationalflaggen beteiligter Nationen, eine Aktion, die sowohl bei den Lohausener Anwohnern, als auch bei den ESC-Verantwortlichen auf ein durchweg positives Echo stößt.

Cook it like Karlo - Zum anderen sieht sich das Ausbildungszentrum Gastronomie auf der Eulerstraße nach der erfolgreichen Zertifizierung von Karlo Rosenstein und André Krall in der Lage, die 50-köpfige israelische Delegation zu einem gemeinsamen „Schabbath-Essen“ zu begrüßen und mit einem koscheren Buffet aus lokalen Spezialitäten zu bewirten, dass bei den Delegationsteilnehmern „allergrößten Anklang“ findet.

Juni 2011

Technologietransfer

Die PC-Abteilung unter der technischen Leitung von Suad Mulic nimmt sich permanent relativ neuer PCs und Peripheriegeräte an, die der JBH überwiegend von Industrie und Wirtschaft überlassen werden, checkt diese hinsichtlich Betriebssicherheit und Funktionalität auf "Megahertz und Nieren" und gibt diese kostenfrei weiter an städtische oder gemeinnützige Einrichtungen.

„Abnehmer“ für PCs, Flachbildschirme, Drucker, Scanner usw. sind unter anderem die Stadt Ratingen oder Schulen in unserer „Partnerstadt“ Köln.

Darüber hinaus bietet die PC-Abteilung der Jugendberufshilfe als lizensierter Partner Schulen und gemeinnützigen Einrichtungen auch das „Refurbisher-Programm“ der Firma Microsoft an: Gegen einen minimalen Obolus werden sowohl Betriebssystem als auch Office-Anwendungen auf den neuesten Stand gebracht.

Juli 2011

JobAct® in der Finalrunde

Die Freizeitstätte An der Icklack ist am 26. Juli 2011 um die Mittagszeit nochmals Treffpunkt und auch Schauplatz für das Ensemble aus jungen Menschen, die mit den Aufführungen des kollektiv entwickelten Theaterstücks „Four Stories, One Melody“ ihr Publikum begeistern konnten. Fünf Monate nach der Premiere und dem Da Capo-Auftritt im Blockbuster-Pack wird nun eine Schlussbilanz gezogen: Mit der erzielten Vermittlungsquote von 85% hat das Projekt die schon hohen Erwartungen übertroffen. Anlass, im kleinen Kreis geladener Gäste (u.a. Christian Wiglow vom Jobcenter, das dieses Projekt finanziert, und Projektleiter Lucas Harlan von der Projektfabrik Witten) und Journalisten der Tagespresse dieses beeindruckende Resultat zu feiern. Schon um die Vermittlungserfolge zu „personalisieren“, werden von Rena Schölzig und Stefan Filipiak die Akteure einzeln zur Bühne gebeten, wo ihre berufliche Anschlussperspektive mitgeteilt wird und sie das Zertifikat in Empfang nehmen. Es ist ein Mix aus Zeugnisverteilung und Award - „And the winner is“. Gewonnen haben dabei alle Akteure, weil sie ihre im Theaterprojekt erfahrenen Stärken für die große Herausforderung genutzt haben, ihre Rolle im Berufsleben zu finden und zu besetzen. Gewürdigt wird auch die professionelle Arbeit der Bewerbungsmanagerin Rena Schölzig und des Theaterpädagogen Stefan Filipiak. Beide haben in ihren Handlungsfeldern die Potenziale der Akteure freigesetzt und sie auf dem Weg in die berufliche Zukunft vernetzt gecoacht. „Never change a winning team?“. In der Sprache des Theaters: „Mäzen“ Christian Wiglow und „Impresario“ Lucas Harlan sind auch im Herbst 2011 wieder Partner, da laut Jobcenter das Projekt dann zum fünften Mal in Düsseldorf aufgelegt wird.