13. Februar 2014
Ausbildungsgang Fachlagerist - Fahrt nach Ysselsteyn

Seit 2013 werden die Ausbildungsangebote der Jugendberufshilfe über die bestehenden freizeit- und erlebnispädagogischen Angebote hinaus um eine mehrtägige gemeinsame Freizeit für die 1. Lehrjahre erweitert. Primäres Ziel ist, sich näher kennenzulernen und bereits zur Beginn der Ausbildung als Team zusammenzuwachsen. Für den Ausbildungsgang zum Fachlageristen auf der Jägerstraße ging die dreitägige Fahrt mit nach  Ysselsteyn in den Niederlanden.

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Thilo Fälski, Lehrer der Neuazubis: „Über den Hintergrund einer Verbesserung der Teamfähigkeit hinaus wollten wir die Gruppenfahrt mit allgemeinbildenden Inhalten verbinden. Die Idee zur Fahrt in die Jugendbegegnungsstätte Ysselsteyn war die, dass die jungen Erwachsenen unserer Einrichtung Krieg auch nicht aus den Erzählungen ihrer Großeltern kennen. Die Jugendbegegnungsstätte Ysselsteyn bietet gerade Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit den 2. Weltkrieg relativ nah - nicht nur rein kognitiv - zu erfahren. In altersgerechten kurzen „Lerneinheiten“ werden Kriegsgeschehnisse, entsprechende Daten und Fakten sowie sehr bewegende Einzelschicksale anschaulich vermittelt und die Jugendlichen sensibilisiert.

Viele Freizeitmöglichkeiten in der Tagungsstätte und im nahen Umland bestärkten schließlich unsere Entscheidung für diese Freizeit und Bildungsreise.“

Einen authentischen Eindruck von die Fahrt vermittelt der Aufsatz eines Auszubildenden:

Mein Aufsatz über Ysselsteyn

Am Montag den  21.01.2014 haben wir uns in unserer Einrichtung JBH auf der Jägerstraße getroffen. Wir sind ca. um 9:00 Uhr losgefahren und waren ca. um 10:30 da. Wir fingen an mit einer Empfangsbegrüßung anschließend haben wir Fußball gespielt. Daraufhin durften wir unsere Fahrräder ausleihen. Am Nachmittag haben wir einen Rundgang durch den Friedhof gemacht, es liegen über 32 000 Tote auf dem Friedhof. Am Anfang fand ich es nicht so interessant doch anschließend war es sehr beeindruckend wie viele Menschen gefallen sind. Ich fand es schlimm dass es viele  Frauen Männer und Kinder begraben sind. Abends in unserer Freizeit haben wir Spiele gespielt und gekickert, Es war echt lustig.

Am Dienstag den 22.01. bin ich mit meinen Arbeitskollegen und meinen Ausbildern und meiner Chefin mit den Fahrrädern in die Stadt gefahren ca. 10 km. Wir haben die Stadt besichtigt und sind spazieren gegangen und haben Holländische Pommes gegessen. Um 15:30 haben wir uns wieder getroffen. Abends waren wir im Center Park gefahren bowlen und danach sind wir essen gegangen was sehr lecker war (Restaurant Peking, Chinesisches Essen). Anschließend hatten wir eine kleine Feier in unseren Bungalow.

Am 23.01. bin ich zu spät aufgestanden und habe das Frühstück verschlafen, weil wir am Abend noch lange wach waren. Das war aber nicht so schlimm da im am vorherigen Abend genug gegessen hatte.

Am Ende der  Reise haben wir die Fahrräder zurückgeben und die Zimmer geräumt. Danach haben wir uns verabschiedet und uns auf die Heimreise gemacht.

Was ich von diesem dreitägigen Ausflug mitnehme ist: Das dieser Ausflug uns alle enger zusammen gebracht hat und ich hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit

Lieber Gruß – euer Ben