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JBH - Chance für eine Zukunft

Jugendberufshilfe - Düsseldorf

21. Februar 2014
Best practice: BvB-Pro bei der JBH Düsseldorf

Der Paritätische Wohlfahrtsverband arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zurzeit an einer Video-Serie zu gelungenen Beispielen zur Förderung integrationsgefährdeter Jugendlicher, bei denen mit Jugendamt, Jobcenter und Agentur für Arbeit die unterschiedlichen Rechtskreise zusammenarbeiten.  Die gesamte Serie soll zu einem späteren Zeitpunkt auf der Internetseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) eingestellt werden.

(Zum Video: Bitte auf das Bild klicken)

Für eine der ersten Folgen fiel die Wahl auf die BvB-Pro der Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH. Hier werden seit 2013 50 junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren mit erhöhtem Förderbedarf in 5 verschiedenen Berufsbereichen für eine Ausbildung fit gemacht. Im Fokus dieser berufsvorbereitenden Maßnahme steht das Lernen durch produktive Arbeit, d.h. durch betriebsnahes Produzieren von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen. Am Beispiel zweier Arbeitsfelder wird die produktionsorientierte Vorgehensweise mit intensiver Einzelbetreuung erläutert.

Die Reportage geht im Gespräch mit den maßgeblichen Düsseldorfer Akteuren von Jugendamt, Jobcenter und Agentur insbesondere der Frage nach, was  das Düsseldorfer Jugendamt und die Agentur motiviert hat, sich in Form einer Ko-Finanzierung an dieser Maßnahme zu beteiligen und welche Erwartungen die einzelnen Kooperanten an dieses Projekt knüpfen.

Auf der anderen Seite haben mit Peter Walbröl, Marion Ehlert und Sven Winter auch die für die Konzeption und Umsetzung maßgeblichen Masterminds auf Seiten der JBH das Wort.  Hinzu kommen mit Jana Schauenburg und Suat Mulic die Praktiker/innen, die für die Anleitung der Teilnehmenden im Kantinenbereich des St.-Vinzenz-Krankenhauses  bzw. im Elektroprüfdienst verantwortlich zeichnen.

Das letzte Wort aber haben die Teilnehmenden selbst, die sich in dem Setting des produktionsorientierten Ansatzes bei der Jugendberufshilfe sichtlich wohlfühlen und mittlerweile ihrer weiteren beruflichen Zukunft zu Recht optimistisch entgegensehen.