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JBH - Chance für eine Zukunft

Jugendberufshilfe - Düsseldorf

20. März 2014
Medienprojekt des Mädchenarbeitskreises

Unter dem Projekttitel „Potenziale entdecken – Grenzen erfahren“ konnte der Mädchenarbeitskreis der JBH mit professioneller Unterstützung durch Akki e.V. für die jungen Frauen der JBH einen mehrtägigen Medienworkshop anbieten.

(Zur Bildergalerie: Bitte auf Bild klicken.)

Im ersten Block am 17.10.2013 hatten die Teilnehmerinnen zunächst Gelegenheit, sich untereinander bekannt und mit den neuen Medien vertraut zu machen. Neben der Anfertigung persönlicher Visitenkarten gab es zunächst Raum, sich „frei auszuprobieren“ oder auch sich selbst zu inszenieren.

Der zweite Workshop am 05.11.2013 setzte an das Motto „Mut zur Inszenierung“ an und widmete sich neben der Portraitfotografie der Verwandlung der Jugendlichen mittels phantasievoller Kostümierungen.

Im dritten Workshop am 13. und 14.02.2014 standen die Jugendlichen der Jugendwerkstätten Emmastraße und Oberrather Straße im Rahmen ihrer Werkstätten, gewerküblichen Tätigkeiten und Produkte buchstäblich "im Fokus".

Bereits die fotografischen Ergebnisse sind beeindruckend. Noch beeindruckender jedoch, dass sowohl die kreativen Ideen, als auch die technische Umsetzung – wenn auch unter professioneller Hilfestellung – durch die Jugendlichen selbst geleistet wurde.

Grund genug, diese Reihe durch eine gemeinsame Veranstaltung in würdigem Rahmen abzuschließen. Am 18.03.2014 trafen sich die Jugendlichen mit den Akteuren der JBH und des Akki im Ausbildungsrestaurants ‚L’Abbaye’ um bei ansprechendem Catering durch die Auszubildenden der Eulerstraße nochmals Fotos und Video auf Großleinwand anzusehen und ihre Produkte in Form eines Booklets in Empfang zu nehmen.

Der Gewinn des Projektes für die jungen Frauen dürfte ein doppelter gewesen sein: Zu einen hat der Umgang mit digitalen Medien sicherlich Spaß gemacht, Interessen geweckt und Potenziale sichtbar gemacht. Aber der „Mut zu Inszenierung“ ist sicherlich auch dem Selbstwertgefühl und dem Vertrauen in die eigenen Stärken zugute gekommen. Mit Blick auf die weitere berufliche Zukunft zog Peter Walbröl das Fazit: „Mich habt ihr total überzeugt. Und wenn ihr euch bei einer Bewerbung um Ausbildung oder Arbeit vergleichbar präsentiert, dann kommen die Betriebe nicht an euch vorbei.“