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JBH - Chance für eine Zukunft

Jugendberufshilfe - Düsseldorf

28. Januar 2015
Besuch der EU-Kommission bei der Produktionsschule.NRW der Jugend­berufshilfe

Hoher Besuch aus Brüssel für die Mitarbeitenden und Teilnehmenden der Produktionsschule.NRW. Am 21.01.2015 verschafften sich mit Herrn Adam Pokorny und Herrn Sacha Piehl als Vertreter der Europäischen Kommission ranghohe Entscheidungsträger einen Einblick in die praktische Umsetzung des Produktions–schulenkonzepts in der Jugendberufshilfe Düsseldorf.

(Von links: Sacha Piehl, Adam Pokorny, Peter Walbröl, Christian Wiglow. Bild: Joe Kramer)

Begleitet wurde die EU-Kommisssion durch Herrn Roland Matzdorf, Abteilungsleiter des Landesministeriums für Arbeit, Integration und Soziales und Herrn Albert Schepers als Vertreter der landeseigenen Gesellschaft für innovative Beschäftigung mbH.

Die Produktionsschule.NRW bei der JBH ist ein innovatives Projekt für Jugendliche zur Berufs­findung und Berufsvorbereitung, bei dem der Schwerpunkt auf praktischen Qualifizierungen mittels realistischer Kundenaufträge in den Bereichen Hotel- und Gaststättengewerbe, Farbe sowie Garten- und Landschaftsbau liegt.  Das Projekt mit einer Maßnamedauer von 12 Monaten startete am 05.09.2014.

(Herr Pokorny und Herr Phiel im Gespräch mit Projektteilnehmenden. Bild: Joe Kramer)

An den beiden Standorten der Produktionsschule in Derendorf und in Lohausen konnte sich die Delegation in Begleitung der lokalen Masterminds, Herrn Christian Wiglow, Geschäftsführer für Personal und Finanzen des Jobcenters, und dem Geschäftsführer der JBH Herrn Peter Walbröl dann im Gespräch mit Mitarbeitenden und Projekt­teilnehmenden ein genaueres Bild davon machen, wie der produktionsorientierte Ansatz konkret umgesetzt wird und wie die Jugendlichen das Projekt beurteilen.

Der bisherige Projektverlauf und die Rückmeldungen der Beteiligten sprechen dafür, dass der konzeptionelle Ansatz einer Produktionsorientierung aufgeht, und dass die Mittel des Europäischen Sozialfonds in Verbindung mit denen des Jobcenters Düsseldorf, hier gut angelegt sind.

Aus Sicht der landeseigenen Gesellschaft für innovative Beschäftigung mbH (G.I.B.) trug der Besuch auch dazu bei, das Maßnahmeprofil der Produktionsschule.NRW zu schärfen und es von ähnlichen berufsorientierenden Maßnahmen z.B. in den Jugendwerkstätten abzugrenzen.

Das Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales zeigte sich mit der Arbeit vor Ort sichtlich zufrieden und plant die Produktionsschule.NRW der Jugendberufshilfe als „Best-Practice“-Beispiel in seine Publikationen aufzunehmen.