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JBH - Chance für eine Zukunft

Jugendberufshilfe - Düsseldorf

06. August 2015
Made in JBH

Die Herkunftsbezeichnung Made in Germany - ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor billiger und zweitklassiger Importware in Großbritannien eingeführt - ist  in den Augen der Verbraucher international längst zum Gütesiegel avanciert.

( Lossprechung der Kochauszubildenden mit ihren Ausbildern.)

Analoges kann auch für die Ausbildung durch die JBH Düsseldorf reklamiert werden. Im Gegensatz zu der irrigen Annahme, eine geförderte Ausbildung auf dem sogenannten 2. Ausbildungsmarkt gehe zwangsläufig mit einer zweitklassigen Ausbildungsqualität einher,  zeigt sich Jahr für Jahr, dass häufig gerade die JBH-Absolventen zu den besten ihrer Jahrgänge gehören und entsprechend auch beruflich schnell Tritt fassen.

Ob integrative oder kooperative Ausbildung,  ob Voll- oder Werkerausbildung, ob im Rahmen des „3. Wegs“ oder der modularisierten Ausbildung für junge unbegleitete Flüchtlinge: Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen ergreift die „Chance für eine Zukunft“ und führt ihre Ausbildung konsequent und erfolgreich zu Ende.

Dies gilt selbst für anspruchsvolle 3 ½-jährige  Ausbildungsgänge wie Zerspanungs­mechanik/Fachrichtung Drehtechnik. So erreichten Marvin Neuhaus und Yairon Gonzales Osoria in der praktischen Abschlussprüfung jeweils 96 Punkte.

Marvin hatte seine Qualitäten schon im Praktikum unter Beweis stellen können und seinen Arbeitsvertrag bereits vor der Abschlussprüfung unter Dach und Fach, Yairon erhielt 2 Tage nach der Prüfung ein Arbeitsangebot.

Auch in den Reha-Ausbildungsgängen brauchen sich die Auszubildenden nicht hinter ihren Mit-Azubis aus der „freien Wirtschaft“ zu verstecken.  Wie bereits im Vorjahr belegten die Gartenwerker Platz 1 und 3 der Kreisbesten. Platz 1 ging diesmal an Hamza Arian (Garten- und Landschaftsbau).

Platz 3 an Isabell Kieser (Friedhofsbau), die sich unmittelbar nach der Prüfung umorientiert hat und nun auch im Garten-und Landschaftsbau täglich „ihren Mann“ steht.

Und dass die Reha-Ausbildungen keine Sackgasse darstellen, beweisen einmal mehr zwei Beispiele aus dem Ausbildungszentrum Eulerstraße:

So wurde Angela Daniel bei der feierlichen Lossprechung am 16.06.2015 im Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg als  beste Prüfungsabsolventin der Schule im Bereich Hauswirt­schaft (Vollausbildung und Helferausbildung) 2015 ausgezeichnet . Angela beginnt am 01.08.2015 ihre betriebliche Ausbildung zur Hauswirtschafterin.

Silvana Pohl absolvierte von September 2011 bis Januar 2014 ihre Beikochausbildung und nach vorzeitiger Prüfungszulassung anschließend die Vollausbildung zur Köchin mit 86 Prozent. Seit dem 01.07. 2015 ist sie als Jungköchin in einem renommierten Düsseldorfer Betrieb beschäftigt.

Und auch Beispiele aus den laufenden Ausbildungsgängen lassen optimistisch in die Zukunft schauen. So hat beispielsweise Sarah Struppe mit sehr guten Ergebnissen bei der Zwischenprüfung die Voraussetzungen für die Teilnahme am Landesleistungs­wettbewerb des Landesverbands hauswirtschaftlicher Berufe erfüllt. – Wir drücken ihr die Daumen.