29. März 2016
Ungarische Auszubildende hospitieren in der Zerspanerausbildung

In der ersten Märzwoche hatten 6 ungarische Auszubildende durch Vermittlung der Handwerkskammer die Gelegenheit, eine Woche lang  in der Ausbildungsabteilung für Zerspanungstechnik der JBH zu hospitieren und gemeinsam mit ihren deutschen "Kollegen" an  CNC-Dreh- und Fräsmaschinen zu arbeiten. Gemeinsames Projekt war ein metallenes Schachspiel.

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Nachstehend die Rückmeldung ihrer Begleiterin:

In der Jugendberufshilfeschule haben 6 Azubis aus Ungarn ihr Berufspraktikum gemacht, das eine Woche lang gedauert hat. Die Lehrlinge machen die Ausbildung im Bereich Zerspanungsmechanik in der Stadt Eger (Ungarn). Zur Zeit nehmen sie an Erasmus+/Mobilität in der Berufsausbildung teil. Mit Hilfe der Gastorganisation Handwerkskammer Düsseldorf konnten sie diese Praktikumswoche in der Jugendberufshilfeschule verbringen.

Die Azubis sind 16 bis 23 Jahre alt, und alle machen den zweiten Jahrgang. 3 von ihnen haben schon Abitur gemacht, 3 haben die zehnte Klasse beendet und sie machen ihr Berufspraktikum in der Schulwerkstatt, dann in den Betrieben, z. B. in ZF Hungary Fabrik, die eine internationale deutsche Firma ist. Alle interessieren sich sehr für ihren zukünftigen Beruf, deshalb sind sie sehr froh, dass sie die Möglichkeit hatten, in der Jugendberufshilfeschule das Praktikum machen zu können. In der Schulwerkstatt konnten sie nicht nur moderne CNC Maschienen benutzen, sondern auch ein Produkt, ein Schachbrett mit Schachfiguren herstellen die dann in der Vitrine unserer Schule ausgestellt werden.


In dieser Arbeit waren sie nicht allein, sondern zwei Azubis aus der Schule, Janik und Alex haben ihnen sehr viel geholfen. Die gemeinsame Sprache war Englisch oder Deutsch. Die ungarischen Azubis haben einfach die gemeinsame Arbeit genossen.

In der Woche hat unsere ungarische Schulleitung die Lehrlinge in der Schulwerkstatt besucht, und sie konnten diese Zusammenarbeit, die hergestellte Produkte bewundern und auch Dankeschön sagen. Die Schulleitung und die ungarischen Azubis konnten das duale Ausbildungssystem kennen lernen.

Wir möchten unseren riesengroßen Dankeschön sagen. Wir sind der Schulleiterin, den Ausbildern, den deutschen Lehrlingen sehr dankbar. Wir möchten diesen Kontakt fortsetzen, und wir hoffen, dass Lehrlinge aus der Jugendberufshilfeschule in unsere Schule in Ungarn einmal ihr Praktikum machen können.

Gabriella Dorkóné Liptai

Begleiterin der Gruppe