14. Juli 2017
Netzwerktreffen im Welcome Point

Ein Netzwerk führt zu Zusammenarbeit, Zusammenarbeit führt zu Kreativität und Innovation – und die verändern die Welt. (Yahoo-CEO Marissa Mayer)

So lässt sich vielleicht die Philosophie des informellen Netzwerktreffens am 07.07.2017 umreißen, zu der Bezirksbürgermeister Stefan Golißa maßgebliche Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, aber auch  eine Reihe von Anwohnern und Geflüchteten in den Welcome Point geladen hatte.

(Um den Tisch von links: Bezirksbügermeister Stefan Golißa, Jürgen Gocht, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche,  Peter Walbröl, Uli Steller, Wilfried Johnen vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein und Kontaktpolizist Dirk Sauerborn. - Zur Galerie: Bitte auf das Bild klicken.)

In seiner Ansprache zog Stefan Golißa zunächst Halbzeitbilanz und referierte zu gelösten, wie anstehenden Fragen im Düsseldorfer Norden aus Sicht der Bezirksvertretung V sowie zur gewachsenen Kooperation mit dem Welcome Point.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche  stellte in seiner Ansprache insbesondere auf die konkreten Unterstützungsangebote und die Koordinationsleistungen des ersten Welcome Points ab, der auch wesentlich zur Akzeptanz in der Bürgerschaft sowie zu gelingender Integration beigetragen habe und dankte Jürgen Gocht und Uli Steller für ihr vorbildliches Engagement.

Jürgen Gocht berichtete über die laufenden, wie geplanten Aktivitäten des Welcome Points, etwa die in Arbeit befindliche wissenschaftliche Sozialraumstudie, ging dann aber über zum eigentlichen Anlass des Treffens, der Einweihung eines neuen Steinbackofens, der durch Spendenmittel in Eigenregie errichtet wurde.

Professionell in Betrieb genommen wurde die Backstube im Freien durch Bäckermeister Josef Hinkel, der mit Amiata Touse einen jungen Geflüchteten aus Guinea/Westafrika in Ausbildung übernehmen wird.

Letztlich soll der neue Ofen als Begegnungsstätte dienen, an der einmal im Monat gemeinsam Brot gebacken werden soll.

Aber Jürgen Gocht wäre nicht Jürgen Gocht, wenn er es bei einer ästhetischen Umgestaltung des ehemaligen Dschungels in ein ansprechendes Gartengelände belassen würde. So konnte er nicht ohne grünen Stolz auch auf „Düsseldorfs erste Feinstaubwaschanlage“ in Form von sieben Mooswänden auf dem Gelände verweisen.

Bei der anschließenden Brotverkostung, Grillgut und Salaten konnten Partnerschaften vertieft, Ideen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.

Sicherlich: To be continued ...