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JBH - Chance für eine Zukunft

Jugendberufshilfe - Düsseldorf

12. August 2011
Koperationsvereinbarung von Jugendberufshilfe und Graf-Recke-Stiftung

Wie lässt sich die berufliche und soziale Integration benachteiligter Jugendlicher in die Gesellschaft bewerkstelligen?

Als Antwort auf diese Frage haben sowohl die Jugendberufshilfe als auch die Graf-Recke-Stiftung in den vergangenen Jahrzehnten Maßnahmenangebote entwickelt, erweitert und den aktuellen Erfordernissen angepasst.

Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen der JBH und dem Geschäftsbereich Erziehung & Bildung der Graf-Recke-Stiftung wird nun ein neues passgenaues, modularisiertes Angebot entwickelt.

Die Graf-Recke-Stiftung fokussiert sich mit den  Projekten AQUIN (Arbeit – Qualifikation – Integration) und BUS (Beruf und Schule) auf Jugendliche im Vorfeld einer Ausbildung bzw. Schüler, die den Hauptschulabschluss in der Regelschulzeit nicht schaffen. Die  Ausbildung der Jugendlichen wird in Zukunft hingegen bei der Jugendberufshilfe Düsseldorf durchgeführt.

Den „Mehrwert“ dieser Angebote für die Jugendlichen konnten die Vertreter beider Träger sowie Johannes Horn, Leiter des Jugendamtes, den lokalen Print- und TV-Medien im Rahmen einer Pressekonferenz am 11.08.2011 darlegen. (Presseinformation der Graf-Recke-Stiftung)

Ausbildung ist - mit den Worten von Pfarrer Ulrich Lilie - für viele Jugendliche „die 1. Bundesliga“.  Für diese bietet die JBH mit ihren breiten Palette von Ausbildungsberufen das richtige Spielfeld. Gesellschaftliche Integrationserfolge lassen sich aber nicht nur an Ausbildungsabschlüssen festmachen. Für die Jugendlichen, die (noch) nicht soweit sind, eignen sich als Trainingsstätten der „2.  Bundesliga“ die vorgeschalteten Maßnahmen AQUIN und BUS, an die sich anstelle einer Ausbildung auch Teilzertifizierungen für den Übergang auf den Arbeitsmarkt anschließen lassen.

Entscheidend ist die Durchlässigkeit der unterschiedlichen Maßnahmen in beide Richtungen: Zum einen durch den Durchstieg in eine Ausbildung,  die im Bedarfsfall auch zeitlich gestreckt werden kann, zum anderen durch eine Rückkehroption für diejenigen,  die gegebenenfalls doch überordert sein sollten.

Vertreter beider Träger zeigten  sich zuversichtlich, mit dieser Form der Kooperation dem gemeinsamen Ziel, „keinen Jugendlichen zurückzulassen“ ein gutes Stück näher zu kommen. Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren: Für Johannes Horn, Leiter des Jugendamtes,  mit Blick auf die trägerseitigen Synergieeffekte und die wenig wünschenswerte Alternative „staatlicher Versorgungskarrieren“ eine klassische WIN-WIN-Situation“.