29. November 2011
Die Box des Kolumbus

Die Box des Kolumbus

Die Idee ist eigentlich extrem simpel ... Man muss eben nur darauf kommen. Im Fall der Givebox kam ein Berliner Pärchen auf die ebenso brilliante, wie sympathische Idee, Überflüssiges, was sich im Haushalt angesammelt hatte, öffentlich in einem Schrank zur Mitnahme zu hinterlegen. Aus der Ur-Box hat sich – nicht zuletzt mittels facebook und medialem Echo - an vielen Standorten eine rege „Tauschbörse“ entwickelt. Grundprinzip: Jeder, der etwas hineinstellt, kann im Gegenzug etwas daraus mitnehmen.

Auch Düsseldorf macht hier keine Ausnahme: Nach Vorreitern in Flingern und Gerresheim zog jetzt auch die linke Rheinseite nach.

Auf Initiative von Ekaterina Arlt und drei weitern engagierten Oberkasselerinnen gibt es seit dem 1. Advent auch auf der anderen Rheinseite eine Givebox.

Unterstützt wurden die Initiatorinnen von der Jugendberufshilfe Düsseldorf, die nicht nur mit Baumaterialien zur Hand war, sondern mit Teilnehmern der Aldekerkstraße auch die Montage der Box umsetzte. Mit dem Bau der Givebox wollen die Jugendlichen sowohl die Projektidee, als auch den Stadtteil Oberkassel tatkräftig unterstützen.

In den Boxen befinden sich Flyer, die Projektidee und Regeln detaillierter erklären. In leicht modifizierter Form kann dieser Flyer hier auch runtergeladen werden.

Unterm Strich eine Idee, bei der man sich zunächst unwillkürlich fragt, warum man nicht selbst darauf gekommen ist und vielleicht in einem zweiten Schritt fragen sollte, ob diese Aktion nicht auch auf den eigenen Stadtteil oder die eigene Einrichtung übertragbar wäre.

Zur spontanen Resonanz  in Presse und Rundfunk:

RP vom 29.11.2011

Antenne Düsseldorf vom 27.11.2011

Nachlese:

RP vom 17.01.2012